• Mit rund 8.000 Fachbesuchern ist der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit Deutschlands alljährlicher Pflichttermin für die Entscheider der Gesundheitsbranche und sein Ausstellungsforum der wichtigste Marktplatz für wegweisende Produkte und Konzepte.
    DGQ, Deutsche Gesellschaft für Qualität
  • Eine exzellente Plattform für den Austausch aller Akteure der Gesundheitswirtschaft.
    Gesundheitswirtschaft NRW
  • Der Hauptstadtkongress für Medizin und Gesundheit in Berlin ist eine Institution.
    baua (Bundesanstalt für Arbeitschutz und Arbeitsmedizin)
  • Der Hauptstadtkongress ermöglicht allen Berufsgruppen in andere Bereiche hineinzuhören und die Probleme und Denkansätze anderer kennenzulernen. Nirgendwo sonst kann man sich einen Eindruck verschaffen, wie rasant sich das deutsche Gesundheitssystem entwickelt und verändert.
    Der Kongress ist spannend und schafft einen Wissens- und Wettbewerbsvorsprung für die Arbeit in einer Praxis oder einer Klinik.
    Ulrike Steinecke, Vorsitzende des Zentralverbands der Physiotherapeuten/Krankengymnasten
  • Der Hauptstadtkongress ist eine feste Adresse für die 1,2 Millionen professionell Pflegenden in Deutschland – hier bezieht Pflege Position.
    Marie Luise Müller, Leiterin Deutscher Pflegekongress
  • Der Hauptstadtkongress ist die Zentralplattform für die Entscheider der Gesundheitsbranche.
    Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Leiter Deutsches Ärzteforum; Geschäftsführer des Trägervereins und Ärztlicher Direktor Unfallkrankenhaus Berlin (ukb)
  • Neben Treffen unter vier Augen sind Veranstaltungen wie der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit für Dobrindt absolute Pflicht.
    Silvia Dobrindt, Gesundheitsexpertin beim Personalberater Kienbaum
  • Vor 10 Jahren konnte kaum jemand etwas mit dem Begriff Gesundheitswirtschaft anfangen. Heute ist die Branche in aller Munde. Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit hat maßgeblichen Anteil daran.
    Senator a. D. Ulf Fink, Initiator und Kongresspräsident des Hauptstadtkongresses

Hauptstadtkongress 2011

  • Ulf Fink, Senator a. D.
  • Dr. Ingrid Völker

Sehr geehrte Damen und Herren,

und wieder ist ein Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit erfolgreich zu Ende gegangen. Die Teilnehmerzahlen des Vorjahres wurden 2011 noch einmal leicht übertroffen. Rund 8100 Besucher - Klinikmanager, Gesundheitsunternehmer, Wissenschaftler, Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten und Vertreter von Politik und Verbänden - diskutierten drei Tage lang engagiert über die aktuellen Herausforderungen des Gesundheitswesens.

Als „Pflichttermin für Gesundheitspolitiker“ hat Annette Widmann-Mauz, parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesgesundheitsminister, den Hauptstadtkongress bei der Eröffnung am Mittwochmorgen bezeichnet. „Um gute Lösungen für die anstehenden Probleme zu finden, brauchen wird den Dialog mit allen Beteiligten des Gesundheitswesens, und dafür ist auch dieser Hauptstadtkongress ein wichtiges Forum.“

„Es gibt vielleicht ein besseres Gesundheitssystem als das deutsche, aber wir wissen nicht wo.“ Mit diesem Resumée endete eine der Abschlussdebatten am dritten Kongresstag. „Was den Zugang zu medizinischen Leistungen, das Qualitätsmanagement und die Wartezeiten betrifft, sind wir sicher in einer Topposition“, sagte Franz Knieps, langjähriger Abteilungsleiter im Bundesgesundheitsministerium, aber trotzdem müssten Politik und Selbstverwaltung das System im permanenten Kampf weiterentwickeln. Gesundheitsökonom Prof. Dr. Günter Neubauer warnte vor zu viel Selbstzufriedenheit: „Wer aufhört, besser sein zu wollen, ist auch nicht mehr lange gut.“

Wir freuen uns sehr darüber, dass nach den langen Finanzierungsdebatten nun der Patient und die Qualität der Versorgung in den Mittelpunkt der Diskussion gerückt sind. Das hat sich in zahlreichen Veranstaltungen durch den gesamten dreitägigen Kongress hindurch gezeigt – angefangen mit dem Vortrag des renommierten Hirnforschers Prof. Dr. Hüther zur Eigenverantwortung und Lernfähigkeit des Menschen, mit dem er das Publikum in der Eröffnungsveranstaltung begeistert hat – Kongressredner griffen sein Thema immer wieder auf.

In der auf dem Hauptstadtkongress traditionellen Veranstaltung mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss waren sich die Redner darin einig, dass es Nutzenbewertungen nicht nur für Medikamente geben müsse, sondern auch für Medizintechnik-Produkte und Verfahren. Für diese müssten allerdings andere Bewertungskriterien gelten.

Am Freitag hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zum dritten Mal beim Tag der Niedergelassenen auf dem Hauptstadtkongress zahlreiche praxisnahe Fortbildungsveranstaltungen und Diskussionsforen für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte angeboten.

Zu den prominenten Gästen zählten die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles, Fritz Kuhn, stellvertretender Vorsitzender der Grünen-Bundestagsfraktion, mehrere Gesundheitsminister der Länder, Hamburgs ehemaliger Bürgermeister Ole von Beust und ehemalige Bundesminister wie Prof. Dr. Rita Süssmuth und Dr. Rudolf Seiters.

Das Hauptstadtkongress 2012 findet vom 13. bis 15. Juni 2012 erneut im ICC Berlin statt.

Wir freuen uns, wenn Sie dann wieder dabei sind!

Ulf Fink
Kongresspräsident

Dr. Ingrid Völker
Veranstalterin