11. Mai 2011

Mittwoch, 11. Mai 2011
12:30 - 14:00
Workshops
Salon 19

Der Fachkräftemangel in Krankenhäusern zwingt Arbeitgeber dazu, verstärkt auf die Wünsche und Bedürfnisse der Arbeitnehmer einzugehen, um die besten Fachkräfte zu gewinnen und an sich zu binden. Arbeitsplatzattraktivität wird dadurch zum wesentlichen Wettbewerbsfaktor im “War for Talents” und ist schon heute Entscheidungsfaktor bei der Wahl des Arbeitgebers.

Wie werden Krankenhäuser zum attraktiven Arbeitgeber? Wie kann Arbeitsplatzattraktivität als Wettbewerbsfaktor kommuniziert werden? Wie sieht ein modernes Employer Branding aus? Welche Erfahrungen von Google, Facebook und dem Social Web können sich Krankenhäuser zu Nutze machen?

Wir laden ein zu einer “ZUKUNFTSWERKSTATT ATTRAKTIVER ARBEITGEBER” mit

  • Experteninputs aus dem Bereich Social Media – und welche Rückschlüsse Krankenhäuser über ihre zukünftigen Arbeitnehmer ziehen können
  • Impulsen aus der Wirtschaft – und wie Krankenhäuser diese für ihre Mitarbeitergewinnung nutzen können
  • Erfahrungsaustausch, Gesprächen in kleinen Gruppen und Next Practice
  • sowie Lunch in einem ungewöhnlichen Kommunikationsformat

12:45 - 13:45
Workshops
Salon 15/16

Mehr Gesundheit im Alter ist die Zukunftsherausforderung Nr. 1 für die Gesundheitswirtschaft. Dies aus zwei Gründen:

  1. Menschen wollen lange leben und auch im hohen Alter noch fit sein. Dabei zählen sie auf die Unterstützung einer leistungsfähigen Gesundheitswirtschaft.
  2. Um in der Gesellschaft des langen Lebens überbordende Krankheits- und Pflegekosten zu vermeiden, sind durchschlagende Verbesserungen bei der Gesunderhaltung im Alter unerlässlich.
    Geriater und Gerontologen machen Mut: Schon heute gelingt es gut gebildeten und einkommensstarken Bevölkerungsteilen, alt zu werden und dabei weitgehend gesund zu bleiben. Was muss passieren, damit auch größere Teile der Bevölkerung gesünder altern? Was tun Gesundheitsregionen, um mehr Gesundheit für das Alter zu schaffen?

Gesundheitsförderung im Alter - Ansätze uznd Perspektiven in der Gesundheitsregion KölnBonn

Mehr Gesundheit im Alter - Neue Perspektiven für das Krankenhaus? Ergebnisse des Innovationspanels Klinikwirtschaft NRW

Neue Präventions- und Versorgungsansätze für Ältere in der Gesundheitsregion Mecklenburg-Vorpommern

Moderation

Deutsche Krankhäuser teilen eine gemeinsame, existenzielle Sorge: wo lassen sich Ärzte finden und wie langfristig binden? Klassische Instrumente der Personalgewinnung wie Stellenanzeigen oder die Suche über Personalvermittler entfalten oft nicht die gwünschte Wirkung. Gleichzeitig treten einige Krankhäuser gegenüber Ärzten denkbar schlecht auf, was Ihr wertvollstes Gut anbelangt: Expertise und Ausbildung. In einem praxisorientierten Workshop erfahren Sie, wie Sie erfolgreich Ausbildungscurricula entwickeln und umsetzen, um Ihre Einrichtung als Arbeitgeber für Ärzte attraktiv zu machen.

13:30 - 14:15
Workshops
Raum 26

Der steigende Wirtschaftlichkeitsdruck macht eine ständige Weiterentwicklung der Methoden und Instrumente zur Schaffung von Ergebnistransparenz notwendig. Zusätzlich müssen diese Instrumente gleichermaßen die unterschiedlichen Anforderungen von Ärzten und Kaufleuten zur wirtschaftlichen Steuerung eines Krankenhauses erfüllen.
zeb/ stellt mit dem Konzept der Werttreiberbäume einen modernen Steuerungsansatz vor, der den Erfolg jeder einzelnen Steuerungsebene (Fachabteilung, Krankenhaus, Konzern) intuitiv nachvollziehbar und transparent darstellt. Zudem bieten Werttreiberbäume die Möglichkeit, auf Basis der Erlös- und Kostentreiber direkte Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zu erkennen und entsprechende Steuerungsimpulse herzuleiten. Damit bilden Werttreiberbäume die ideale Basis für einen anreizkompatiblen Dialog zwischen Ärzten und Kaufleuten.

Ergebnistransparenz im Krankenhaus - moderne Ansätze zur anreizkompatiblen Steuerung von Fachabteilungen

13:30 - 15:00
Workshops
Raum 37

MR Jochen Puth-Weißenfels, im Arbeitsstab Gesundheitswirtschaft und soziale Dienste im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie für die Pflegewirtschaft zuständig, stellt sich den Fragen der Branchenvertreter (offene Veranstaltung). Anschließend stellt das Hauptstadtbüro von Vincentz Network ein neues Wissens-Netzwerk in der Pflege vor

Sind Politik und Pflegewirtschaft im Einklang?

14:00 - 14:30
Workshops
B3 Brückenfoyer BMC-Areal

Das Gesundheitssystem muss sich auf wachsende Zahlen chronisch kranker Menschen einrichten. Neue Wege zur besseren Versorgung müssen gegangen werden. Innovative Lösungen im Bereich der patientenindividuellen Arzneimittelversorgung schaffen mehr Sicherheit und Transparenz – für Patient und Arzt.

14:00 - 15:00
Workshops
Raum 35

Die Vendus-Gruppe stellt in diesem Vortrag erstmalig den “ePatient Monitor” vor. Die in Deutschland erste online- und social-mediaspezifische Studie zeigt anhand der 15 wichtigsten Indikationen, welche Relevanz der Online-Bereich für Leistungserbringer und die Industrie im Gesundheitsmarkt hat. Das sind unsere Themen:

  • Studiendesign / Herausforderung / Aufgabenstellung
  • Kernergebnisse der Studie “ePatient Monitor”: * Indikationsbezogenes Nutzungsverhalten im Internet und dessen Relevanz für die Gesundheitsindustrie (z.B. E-Patient-Partnership) * Lösungsansätze für Leistungserbringer und Industrie

14:00 - 16:00
Workshops
Johnson & Johnson Medical Lounge

Eine zentrale Frage für die Zukunft des Gesundheitswesens ist, wie sich die Chancen des medizinischen Fortschritts in Zeiten des demografischen Wandels bestmöglich nutzen lassen und gleichzeitig das Gesundheitssystem finanzierbar bleiben kann. Viele Beteiligte der Gesundheitsversorgung sind überzeugt, dass ein abgestimmtes Versorgungsmanagement der Schlüssel zu mehr Effizienz und bessere Qualität ist. Das Janssen-Zukunftsforum wird mit Experten aus Politik, Selbstverwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft diskutieren.

Impulsreferat

Statements und Podiumsdiskussion

Kann Versorgungsmanagement einen Beitrag zur Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen leisten?

14:30 - 15:00
Workshops
B3 Brückenfoyer BMC-Areal

Das Projekt identifiziert und analysiert Schmerzpatienten anhand von Krankenkassen-Routinedaten. Für 9 Schmerztypen werden Versorgungsstrukturen, Krankheitskosten und Prädiktoren erarbeitet. Partner sind die Grünenthal GmbH, das IGES Institut sowie die DAK und AOK Niedersachsen.

15:00 - 15:30
Workshops
B3 Brückenfoyer BMC-Areal

Prozesse helfen bei der Erreichung betrieblicher Ziele. Standardisierung kann Kosten senken und die Qualität steigern. Die Frage ist, wo und ob standadisierte Prozesse im Krankenhaus notwendig sind und helfen können. Gibt es eventuell Bereiche, die gar nicht standardisierbar sind?

15:00 - 15:45
Workshops
Raum 26

Krankenhäuser, aber auch Pflegedienste sehen sich als große, komplexe und oftmals organisatorisch stark verzweigte Institutionen großen Herausforderungen gegenüber, wenn es darum geht, gesetzlichen Verpflichtungen zu Schulungen und Unterweisungen gerecht zu werden. Geschäftsführungen und Vorstände sind unternehmerisch voll verantwortlich für die Befolgung von Gesetzen und Vorschriften. Von Arbeitssicherheit über Datenschutz bis hin zu Maßnahmen im Bereich der Betrugsbekämpfung und Korruptionsprävention gibt es eine Vielzahl von Themen, bei denen nicht nur große Teile der Mitarbeiterschaft geschult und informiert werden müssen, sondern wo das “Mitnehmen” der Mitarbeiter unabdingbar für den Erfolg von Maßnahmen ist. Gleichzeitig benötigen Geschäftsführung und Vorstand einen sauberen und haftungsentlastenden Nachweis über diese Maßnahmen. Die größten Herausforderungen liegen auf der organisatorischen Seite. Hier ist e-Learning eine hervorragende Methode, die sich bereits seit vielen Jahren in der Privatwirtschaft, aber auch im Öffentlichen Dienst, bewährt hat und intensiv genutzt wird. Der Workshop erläutert Einsatzszenarien und stellt eine Reihe von konkreten Beispielen vor.

e-Learning unterstützt Compliance - innovative Lösungen für Pflichtschulungen im Gesundheitswesen

15:00 - 17:00
Workshops
Salon 20

Die Notwendigkeit von klinischer Führung und Talentmanagement ist bekannt, Ansätze und Maßnahmen sind entwickelt beziehungsweise wurden aus anderen Industrien übernommen. Dennoch trifft man in der Umsetzung auf dieselben Hürden: unzureichendes Wissen oder fehlender Wille, unklare Führungsrollen, dysfunktionale Zusammenarbeit und Zielkonflikte zwischen den Berufsgruppen. Um beides erfolgreich umzusetzen, müssen diese Hindernisse überwunden werden. Wir zeigen auf, wie dies gelingen kann und stellen dafür praxisbewährte Modelle und die Vorgehensweise des McKinsey Hospital Instituts vor.

Hauptstadtkongress 2011 | Programmstand: 20.05.2011
Ergänzungen und Änderungen vorbehalten.