13. Mai 2011

Donnerstag, 12. Mai 2011
10:00 - 12:00
Workshops
Salon 19

Am 8. Mai 2008 wurde in Berlin der bundesweit erste Vollversorgungsvertrag nach §73b SGB V unterschrieben. Vertragspartner sind die AOK Baden-Württemberg, der Hausärzteverband und MEDI Baden-Württemberg. Mit rund 3.500 teilnehmenden Ärzten und über einer Million eingeschriebenen Versicherten ist die HZV in Baden-Württemberg zusammen mit den seit 2010 angegliederten §73c-Verträgen weiterhin der bundesweite Vorreiter im Bereich der Selektivverträge.
Die Vertragspartner stellen Erfahrungen nach drei Jahren vor und präsentieren die Eckpunkte und Parameter einer Evaluation unter Leitung von Prof. Dr. med. Joachim Szecsenyi, Ärztlicher Direktor der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung der Universität Heidelberg und Prof. Dr. med. Ferdinand M. Gerlach, Präsident der DEGAM. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der aktuellen Zufriedenheitsbefragung unter den teilnehmenden Versicherten erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

HZV in Deutschland - Gesetzesgrundlage, und Umsetzungsrealität

HZV- und Facharzt-Verträge in der Praxis: Ansprüche und Erfahrungen aus Sicht der AOK Baden-Württemberg

Ergebnisse der Qualitätszirkelarbeit und HZV-Evaluation

Praktische Erfahrungen aus Hausarztsicht

Wie funktioniert die Facharztanbindung in der Praxis?

10:30 - 12:00
Workshops
Raum 37

In der aktuellen politischen wie fachlichen Debatte kommen auf die Entscheider in der stationären wie ambulanten Pflege neue Herausforderungen zu. Besondere Kernpunkte stehen an diesem Tag im Mittelpunkt von Expertendiskussionen. Als besonderes Highlight für die Verantwortlichen in der Pflege: Testen Sie selbst eine Auswahl an therapeutischen Spielen für die Aktivierung von an Demenz erkrankten Menschen.

11:00 - 11:45
Workshops
Raum 40

Vielfach versorgen Träger christlicher Krankenhäuser auch Menschen mit Behinderungen in entsprechend spezialisierten Einrichtungen. Allgemein jedoch sind die Kliniken auf diese wachsende Bevölkerungs- und Patientengruppe kaum vorbereitet.
Trotz des Gesetzes zur Regelung des Assistenzpflegebedarfs im Krankenhaus existieren weiterhin Benachteiligungen und Barrieren für die Mehrzahl von Menschen mit Behinderungen. Im Auftrag des Bundesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte BVKM wurden Kriterien für Zielvereinbarungen zwischen Krankenhausträgern entwickelt und formuliert.
Die Pflegewissenschaftler Helmut Budroni (MScN) und Jens-Martin Roser (MScN) von der Universität Witten/Herdecke stellen die Ergebnisse des Projektes vor und berichten über Tatbestände und Verbesserungsmöglichkeiten für den ärztlichen und pflegerischen Dienst.
Mit diesem Workshop werden praktische Anregungen und Handlungsperspektiven für die Behandlung und Begleitung von Menschen mit schweren Behinderungen im Krankenhaus gegeben.

Einführung

Projekt im Auftrag und in Kooperation mit Behindertenverbänden

Handlungsoptionen für den Klinikalltag und die Krankenhauspraxis

Moderation
11:00 - 12:30
Workshops
Salon 15/16

Das geplante Versorgungsgesetz ist das wichtigste gesundheitspolitische Reformvorhaben der Berliner Koalition des Jahres 2011. Und es betrifft sowohl die Vertragsärzte wie die Krankenhäuser, die heute vielfach an der ambulanten Versorgung beteiligt sind und zukünftig vor allem in dünn besiedelten Gebieten zusätzliche Aufgaben übernehmen sollen.

Was die Regierung konkret vorhat und wie dazu die Ärzteschaft, die Krankenhäuser und die Psychotherapeuten stehen, ist Thema des KMi-Talk auf dem Hauptstadtkongress 2011.

Diskussion

Zentrale Inhalte des Versorgungsgesetzes und die Ziele des BMG

Moderation
Raum 32/33

Viele Jahre galt PPP im Krankenhausbau als nicht umsetzbar. Die Bedenken gegen die Realisierung eines solchen Modells waren – und sind dies auch noch heute – vielschichtig. Erstmals ist es nun gelungen, ein PPP-Projekt für den Neubau von Akutkliniken unter Umsetzung eines umfassenden Lebenszyklusansatzes auf den Weg zu bringen. Im Februar 2011 hat die Hochtaunus-Kliniken gGmbH einen privaten Partner mit der Planung, dem Bau, der Finanzierung und dem Betrieb (Facility Management) ihrer Klinikgebäude an den Standorten Bad Homburg und Usingen über eine Vertragslaufzeit von 25 Jahren beauftragt.
Der Workshop zeigt die Herausforderungen und Lösungsansätze eines solchen Projektes sowie die daraus resultierenden wirtschaftlichen Chancen für den Krankenhausbetrieb auf. Hierbei wird das PPP-Projekt aus der Perspektive aller Beteiligten beleuchtet. Auf Grundlage von Impulsreferaten der Referenten soll gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmern die Zukunftsfähigkeit eines solchen Modells im Krankenhaussektor diskutiert und bewertet werden.

Perspektive des technischen Beraters / Projektsteuerung

Perspektive des juristischen Beraters

Perspektive des wirtschaftlichen Beraters

Perspektive des Auftraggebers und des ärztlichen Direktors

Perspektive des Auftragnehmers / privaten Partners

Salon 21

Seit 1. Januar 2004 können medizinische Versorgungszentren (MVZ) an der vertragsärztlichen Ver-sorgung teilnehmen. Im ersten Quartal 2010 gab es rund 1.503 MVZ in Deutschland mit 7.526 dort praktizierenden Ärztinnen und Ärzte. Von diesen Ärzten arbeiteten 6.206 im Angestelltenverhältnis. Die häufigsten beteiligten Facharztruppen waren Hausärzte und Internisten. Die vorwiegenden Rechtsformen eines MVZ sind die GmbH, GbR und die Partnerschaft. Im MVZ arbeiten Ärzte fachübergreifend zusammen und jedes MVZ wird ärztlich geleitet. Das MVZ bietet Ärzten ein attraktives Tätigkeitsfeld, was u.a. mit der Familie vereinbar ist.
Sieben Jahren nach Inkrafttreten des Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Modernisierungsgesetz – GMG) ist eine Bewertung der bisherigen Entwicklung zweckmäßig, weil das MVZ ein wichtiger Baustein der ambulanten Versorgung ist. Aktuell erfolgt eine gesundheitspolitische Debatte über die Reform der Regelungen zu Versorgungszentren. Die Veranstaltung will verschiedene Positionen zu den bestehenden Regelungen diskutieren, aber ebenso einen Impuls für die Reform geben.

Keynote Speech

Angestellter oder Selbstständiger? Die Zukunft von Vertragsärzten im MVZ

Die Zukunft des MVZ aus der Sicht der KBV

Das ambulante Versorgungszentrum – Chance oder Risiko für ein Krankenhaus?

11:30 - 12:15
Workshops
Raum 26

Die ahr Gruppe ist die Marke für Service im Krankenhaus, LSG-Sky Food Marktführer im Airline-Catering. Beide Partner haben ihre Kompetenzen nun in einer innovativen Catering- und Servicelösung zusammengeführt. Die etablierten Menüs der Luftfahrt wurden für die besonderen Patientenbedürfnisse angepasst und sämtliche Service- und Logistikprozesse lückenlos zu einem aufmerksamen Patientenservice verzahnt. Dieser ist darauf ausgerichtet, den Patienten Speisen in exzellenter Qualität zu servieren und tagesaktuelle Wahlmöglichkeiten zu realisieren. Gerade dort, wo Mittel für Kücheninvestitionen knapp und Ansprüche an die Speisenqualität hoch sind, bietet dieses einzigartige Modell viele Vorteile: nachweislich begeisterte Patienten, geringe (Investitions-)Kosten und Toperlöse bei Wahlleistungspatienten. Das ausgefeilte, RAL-zertifizierte Konzept wird praxisnah mit anschaulichen Beispielen vorgestellt und in einer Talkrunde diskutiert.

Erfolgsfaktor Speisenqualität: Produktionsverfahren, Qualitätsstandards und Vielfalt

zusammen mit

Erfolgsfaktor Servicequalität: Hotelexpertise, Servicelevels und Patientennutzen

zusammen mit

Die Catering- und Servicelösung in der Praxis: Abläufe, Wettbewerbsvorteile, Erfahrungen

anschließend interaktive Talkrunde

11:30 - 12:45
Workshops
Salon 22

Es wird allgemein erwartet, dass Telemedizin dabei hilft den Herausforderungen im Gesundheitswesen zu begegnen. Kann sie das leisten und wie sehen mehrwertbringende Lösungen aus? Die Telemedical Interventional Monitoring in Heart-Failure (TIM-HF) Studie im Projekt Partnership for the Heart hat den Nutzen von Telemonitoring untersucht.
In diesem Workshop werden die Ergebnisse mit den Projektexperten diskutiert.

Moderation
12:00 - 14:00
Workshops
Raum 35

Mit dem 3. Lunchsymposium in Folge knüpft die Vendus Sales & Communication Group an ihre erfolgreiche Vortragsreihe auf dem Hauptstadtkongress an und gibt in diesem Jahr ganz konkrete Einblicke in Erfahrungen und Fallbeispiele.
Wie “mutig” muss Versorgung in Zukunft sein? Ist Compliance alles? Kann Marktzugang über neue Versorgungsformen gelingen?

Arzneimittel-Compliance: Patientenvorteile durch die Kooperation von Krankenkassen und Arzneimittelherstellern

Integrierte Patienten-Betreuungskonzepte: Pflege- und Gesundheitsberater vor Ort als ideale Ergänzung zum telefonischen Patienten-Coaching

Innovative Versorgungskonzepte - nachhaltige Wettbewerbsvorteile für Mutige?

Patientenmanagement - "Compliance ist nicht alles"

Marktzugang innovativer Medizinprodukte über neue Versorgungsformen

Moderation
12:15 - 13:00
Workshops
Raum 40

Durch steigende Strom- und Erdgaspreise haben sich die Energiekosten in Einrichtungen des Gesundheitswesens zu einem wesentlichen Kostenblock entwickelt, welcher den Haushalt spürbar belastet. Gerade in diesem Bereich lassen sich hohe Einsparpotenziale generieren. Im Vortrag wird dargestellt, wie durch den Einsatz von BHKW zur gekoppelten Erzeugung von Grundlastwärme und -strom sich z.B. teurer Fremdstrombezug substituieren bzw.durch den Einsatz von Grüngas als Brennstoff die Wärmeerzeugung durch die Einspeisevergütung nach EEG für den Strom subventionieren läßt. Einen weiteren interessanten Einspareffekt kann man durch die Bereitstellung von Minutenreserven für Strom aus dem BHKW erzielen.

Einsatz von BHKW

Bereitstellung von Minutenreserve

Moderation
12:45 - 13:45
Workshops

Das Thema Ergebnisqualität ist in aller Munde – auch in der medizinischen Reha. Patienten fordern zunehmend Informationen zur Qualität medizinischer Versorgung. Zuweiser suchen Kriterien für verlässliche Partner im Bereich rehabilitativer Weiterbehandlung. Kostenträger nutzen Indikatoren der Ergebnisqualität gezielt zur Belegungssteuerung. Vorgestellt wird gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse ein Ansatz zur vergleichenden Bewertung der Ergebnisqualität in der kardiologischen Reha, an dem MediClin-Einrichtungen teilnehmen, sowie die Bedeutung der Ergebnisse aus verschiedener Perspektive.

13:00 - 13:30
Workshops
B3 Brückenfoyer BMC-Areal

Übergreifende elektronische Kooperation erfolgreicher Leistungsverbünde: Hype oder geschäftskritische Notwendigkeit? Ein Blick auf Sicherheits- und Prozessanforderungen. Welche Projekte laufen an? Was können Wirtschaft, Wissenschaft und Politik leisten? Was sind die Anforderungen an Dienstleister!

13:00 - 14:30
Workshops
Salon 19

Eine bessere Vernetzung des Gesundheitssystems bietet große Potenziale für die Qualität und Wirtschaftlichkeit der medizinischen Behandlung. In ländlichen Regionen mit geringer Arztdichte oder bei nötigen spezialärztlichen Betreuungen kann die Anwendung von eHealth- und Telemedizinkomponenten die Diagnostik, Therapie und Nachsorge deutlich verbessern. Dabei geht es nicht um technische Systeme allein, sondern um Konzepte für die Integration von Technik und Dienstleistungen, die Optimierung von Arbeitsabläufen und bessere Organisation der Zusammenarbeit.

Das Bundesgesundheitsministerium hat die eHealth-Initiative ins Leben gerufen, um die Ursachen für das bislang noch eingeschränkte Einsatzspektrum der Telemedizin zu identifizieren und Handlungsvorschläge zur Beschleunigung der Verbreitung zu erarbeiten.

Die eHealth-Initiative des BMG

Welche Rolle kann Telemonitoring in der Integrierten Versorgung spielen?

Integration von Technik und Dienstleistungen in der medizinischen Versorgung

Moderation
Salon 21

Durch die enormen Sparzwänge innerhalb des Gesundheitswesens stehen die Krankenhäuser unter einem enormen Druck. Einerseits soll die medizinische Versorgung des Patienten bestmöglich gewährleistet werden, zum anderen müssen Krankenhäuser durch die Einsparungen mit sinkenden Budgets wirtschaften. In den Vorträgen wird explizit auf vorhandene Möglichkeiten zur Kostenoptimierung im nicht-medizinischen Bereich eingegangen, wobei der Workshop ein besonderes Augenmerk auf die Bereiche Bau, Energie und Betrieb richtet.

Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung durch Umbauten im laufenden Betrieb

Energieeinsparcontracting als nachhaltige Kostensenkung im Gesundheitswesen

Kooperationen im Krankenhaussektor: rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten

Moderation
13:30 - 14:00
Workshops
B3 Brückenfoyer BMC-Areal

“Gesundheitsunternehmen” werden stationäre Behandlung, Rehabilitation und ambulante Versorgung inkl. Home Care zusammenführen. Organisationsveränderungen und eine neue Ebene in der IT Infrastruktur ist für die Steuerung aller durch das Case Management unterstützten Prozesse notwendig.

14:00 - 14:30
Workshops
B3 Brückenfoyer BMC-Areal

Das Gesundheitswesen befindet sich im Umbruch und bedarf weiterer Reformen, um fit für die Zukunft zu werden. Die Etablierung neuer Versorgungsformen und die Stärkung wettbewerblicher Akzente – bei Steigerung des qualitativen Niveaus – sind wesentliche Bausteine der (Um)Gestaltung.

14:00 - 14:45
Workshops
Raum 26

Bis zu 15 Millionen Menschen gelten in Deutschland als “Schmerzpatienten”. Der überwiegende Teil von ihnen wird dabei von wiederkehrenden Rücken- oder auch Kopfschmerzen geplagt.
Mangelndes Verständnis, falsche Behandlung, fehlende optimale Therapieansätze oder aber schlichtweg Defizite in der Versorgung von Schmerzpatienten und Schmerzpatienteninnen tragen eher zu einer Chronifizierung denn zur Linderung der Beschwerden bei. Und chronische Schmerzen wiederum beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen sehr, wie sie auch die Volkswirtschaft in besonderem Maße belasten. Insgesamt summieren sich allein die Kosten für die Patienten und Patientinnen auf ca. 38 Milliarden EUR jährlich.

Wann ist ein Schmerz chronisch und bedarf ärztlicher Behandlung? Worin liegen die oftmals komplexen Ursachen, und welche Therapieansätze versprechen beste Aussicht auf Linderung?
Mit diesem Workshop fällt zugleich der Startschuss für das jüngste Projekt der Kliniken im TWW, die breite Bevölkerung wie auch Verantwortungsträger in Wirtschaft und Gesellschaft für die Vielschichtigkeit des chronischen Schmerzes zu sensibilisieren. Es will zu Möglichkeiten individueller, vorbeugender Maßnahmen zur Schmerzbekämpfung sowie zur Prävention am Arbeitsplatz informieren. Und schließlich wird gemeinsam mit Leistungsträgern und erbringern eine adäquate sektor und fachübergreifende Zusammenarbeit im Sinne einer besseren Versorgungsqualität angestrebt.

14:00 - 15:30
Workshops
Salon 15/16

Um die eigene Wettbewerbssituation zu verbessern, ist mehr gefordert als medizinische Fachkenntnis. In Gesundheitseinrichtungen unterliegen Ärzte einer großen Konkurrenzsituation.
Die Anforderungen der heutigen Gesellschaft an einen Mediziner und an ein Gesundheitsunternehmen, um Karriere zu machen, sind u. a:

  • Managementkenntnisse
  • Kompetenzen in der Mitarbeiterführung
  • Verständnisse über den Ablauf von Prozessen und der Organisationsentwicklung
  • Netzwerkbildung
  • Lebenslanges Lernen
  • Soft Skills im Gesundheitsbereich
    Wie Mediziner sich zukünftig im Arbeitsmarkt positionieren können, wird in diesem Workshop diskutiert.

14:00 - 15:45
Workshops
Raum 32/33

Die Diagnose Inkontinenz bedeutet nicht nur für die betroffene Patientin, sondern auch für die Krankenkassen und Leistungserbringer eine schwere Last. So gehören z. B. Ausgaben für Inkontinenzprodukte zu den höchsten Posten der Hilfsmittelausgaben. Inkontinenz ist jedoch kein Schicksal alter Frauen, sondern ist eine häufig behandelbare Krankheit. Im Symposium wird mit Experten aus Klinik, Politik, Wirtschaft und Gesundheitsversorgung diskutiert, welche zukünftigen Entwicklungen erwartet werden und welche Lösungen im Rahmen einer immer älter werdenden Bevölkerung möglich sind.

Volkskrankheit Inkontinenz - Die Zukunft holt uns ein!

Kostenentwicklung im Rahmen der Inkontinenz

Kann ein suffizienter Ansatz die Pflegeversicherung entlasten?

Erstattungshürden für die Inkontinenz

14:30 - 15:00
Workshops
B3 Brückenfoyer BMC-Areal

Kosten in der Arzneimittelversorgung senken und dennoch die Versorgungsqualität steigern, ist keine leichte Aufgabe. Von der Analyse der Verordnungsdaten über Chronic Care Programme bis hin zu Specialty Pharmacies braucht es eine umfangreiche Toolbox. Medco Celesio hat hier ein umfassendes Angebot.

15:00 - 15:45
Workshops
Raum 40

Welche Herausforderungen hat das Krankenhaus innerhalb der nächsten zehn Jahre zu bestehen? In einem Kreis von Beratungsexperten diskutieren wir Lösungsansätze auf Basis von Beratungskonzepten, die eine Vielzahl von Prozessen in einer Klinik abdecken. Neben Organisations- und Prozessberatung sprechen wir über Ideen, die Rekrutierungsherausforderungen zu lösen, Leadership weiterzuentwickeln, die Klinik aus Sicht des Patienten zu sehen und last but not least die Leistungsabrechnungen zu optimieren. Wir sprechen außerdem über das Einkommensniveau internationaler Klinikmanager. Auf den Klinik- und Gesundheitsmarkt spezialisierte Berater, die sich unter dem Dach des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater BDU e. V. organisiert haben, diskutieren diese Themen im Rahmen einer Podiumsdiskussion.

Moderne Krankenhäuser brauchen eine innovative, prozessorientierte und strategische IT-Planung

Flatrate in der Personalentwicklung

Einkommenssituation der internationalen Klinikmanager

Leadership & Interdisziplinarität

Patientenversorgung ohne Warten, gezielte Diagnostik und Therapie, ungestresste Ärzte und Pflegekräfte - Traum eines Patienten oder Klinikwirklichkeit von morgen?

Leistungsabrechnung: richtig, schnell, erfolgreich!

Der Patient als das zentrale Element

15:00 - 17:00
Workshops
Salon 20

Die Erfahrung zeigt: Krankenhäuser sind Risiken ausgesetzt, die weit über das Thema Patientensicherheit hinaus reichen. Das McKinsey Hospital Institut und die weltweite Risiko Management Practice von McKinsey laden zu einem Austausch zu folgenden Fragen ein:

  • Wie gut ist heutiges Risikomanagement wirklich?
  • Welchen klinischen und betrieblichen Risiken sind Krankenhäuser ausgesetzt?
  • Was können Krankenhäuser vom Risikomanagement anderer Branchen lernen?
  • Welche Rolle spielen dabei Prozesse, Organisation und Kultur?
  • Wie lässt sich umfassendes Risikomanagement pragmatisch in die Tat umsetzen?

15:45 - 16:45
Workshops

Lange Zeit nutzten vorwiegend Frauen professionelle Unterstützung zu Krebsbewältigung, während Männer dazu neigten, sich allein mit der Krankheit auseinander zu setzen. Heute werden speziell auf männliche Patienten ausgerichtete Beratungsangebote stark nachgefragt. Dr. Trunzer skizziert in seinem Vortrag typische Beratungssituationen, wie z.B. Hilfen bei erektiler Dysfunktion, Harninkontinenz und Selbstwertkrisen. Vor Ort zu sehen sind zudem Fotos seiner Ausstellung “Ganze Kerle – Männer über Leben Krebs”, in welcher Betroffene und ihre Geschichten gezeigt werden.

16:15 - 17:45
Workshops
Johnson & Johnson Medical Lounge

Der Anteil morbid adipöser Menschen ist innerhalb der letzten 10 Jahre um 74 % angestiegen (Mikrozensus), sodass mittlerweile mehr als 1 Mio. Erwachsene betroffen sind. Therapiemaßnahmen, wie die qualifizierte Diätberatung, sind jedoch nicht Bestandteil der GKV-Versorgung. Dieser Mangel ist Ausdruck eines Systemversagens. Der G-BA hat ein BSG-Urteil, die qualifizierte Diätberatung in den Heil- und Hilfsmittelkatalog aufzunehmen, bis heute nicht umgesetzt. Im Workshop möchten wir mit Ihnen die Implikationen für die Patienten und mögliche Wege, das Systemversagen zu beheben, diskutieren.

Moderation

Hauptstadtkongress 2011 | Programmstand: 20.05.2011
Ergänzungen und Änderungen vorbehalten.