12. Mai 2011

Alan Milburn

Gesundheitsminister a.D., Vereinigtes Königreich Großbritannien

Donnerstag, 12. Mai 2011
11:00 - 12:30
Workshops
Salon 21

Seit 1. Januar 2004 können medizinische Versorgungszentren (MVZ) an der vertragsärztlichen Ver-sorgung teilnehmen. Im ersten Quartal 2010 gab es rund 1.503 MVZ in Deutschland mit 7.526 dort praktizierenden Ärztinnen und Ärzte. Von diesen Ärzten arbeiteten 6.206 im Angestelltenverhältnis. Die häufigsten beteiligten Facharztruppen waren Hausärzte und Internisten. Die vorwiegenden Rechtsformen eines MVZ sind die GmbH, GbR und die Partnerschaft. Im MVZ arbeiten Ärzte fachübergreifend zusammen und jedes MVZ wird ärztlich geleitet. Das MVZ bietet Ärzten ein attraktives Tätigkeitsfeld, was u.a. mit der Familie vereinbar ist.
Sieben Jahren nach Inkrafttreten des Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Modernisierungsgesetz – GMG) ist eine Bewertung der bisherigen Entwicklung zweckmäßig, weil das MVZ ein wichtiger Baustein der ambulanten Versorgung ist. Aktuell erfolgt eine gesundheitspolitische Debatte über die Reform der Regelungen zu Versorgungszentren. Die Veranstaltung will verschiedene Positionen zu den bestehenden Regelungen diskutieren, aber ebenso einen Impuls für die Reform geben.

Keynote Speech

 »   Alan Milburn

Angestellter oder Selbstständiger? Die Zukunft von Vertragsärzten im MVZ

Die Zukunft des MVZ aus der Sicht der KBV

Das ambulante Versorgungszentrum – Chance oder Risiko für ein Krankenhaus?

Hauptstadtkongress 2011 | Programmstand: 20.05.2011
Ergänzungen und Änderungen vorbehalten.