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Hauptstadt Kongress Digital

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, mit über 8.000 Teilnehmern die jährliche Leitveranstaltung der Branche, hat jetzt auch einen digitalen Ableger. Hauptstadtkongress Digital  bildet mehrmals im Jahr den gesundheitspolitischen Diskurs online ab – mit Podiumsveranstaltungen, die per Video gestreamt werden, aber auch mit Webcasts zu einzelnen Themen. Die Online-Events haben üblicherweise eine Dauer von 1 bis 2 Stunden.

Freitag, 04. Dezember 2020

11:00 - 12:30 Uhr

Strategische Partnerschaften trotz Konjunkturprogramm des Bundes?

Auf jährlich knapp 4 Milliarden schätzt die Deutsche Krankenhausgesellschaft die Unterfinanzierung der Krankenhausinvestitionen. Allein im vergangenen Jahrzehnt sei ein Investitionsstau von mindestens 30 Milliarden Euro entstanden. Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz will der Bund den Trend endlich umkehren: Drei Milliarden Euro gibt Berlin, 1,3 Milliarden steuern Länder und Krankenhausträger bei, vor allem um die Digitalisierung der Kliniken endlich entscheidend voranzutreiben.

Das ehrgeizige Programm der Bundesregierung wirft allerdings die Frage auf: Lohnt es sich vor diesem Hintergrund überhaupt noch, über Partnerschaftsmodelle nachzudenken? Oder konzentriert man sich künftig ganz darauf, an die Mittel aus dem Zukunftsprogramm Krankenhäuser zu kommen, mit denen wieder mehr Autonomie bei Investitionsentscheidungen in greifbare Nähe rückt? Damit könnte ein Kooperationsmodell ins Wanken geraten, das sich zuvor über Jahre etabliert hat.

Strategische Partnerschaften schaffen Planungssicherheit und Handlungsspielräume in Zeiten begrenzter finanzieller und personeller Ressourcen. So schloss beispielsweise die München Klinik bereits 2018 einen rund 180 Millionen Euro schweren Vertrag mit dem Medtech-Konzern Philips. Über acht Jahre hinweg sollen etwa 270 bildgebende Systeme erneuert werden. „Wir möchten den Patienten eine konsistent herausragende Behandlungsqualität bieten und sind der festen Überzeugung, dass langfristige und zukunftsfähige Kooperationen dazu der Schlüssel sind“, heißt es dazu von der Geschäftsführung der München Klinik.

Die für Kliniken richtungsweisende Frage nach dem künftigen Stellenwert strategischer Partnerschaften diskutieren Vertreter universitärer und kommunaler Häuser, Klinikketten und der Industrie in der kommenden online ausgestrahlten Ausgabe von Hauptstadtkongress Digital. Die Live-Übertragung findet am Freitag, dem 4. Dezember 2020 von 11:00 bis 12:30 Uhr online statt. Für die kostenlose Teilnahme ist eine vorab auf der Website des Hauptstadtkongresses vorzunehmende Registrierung erforderlich.

Impulsvortrag

Modernisierung, Standardisierung und Prozesse: Fazit nach zwei Jahren Innovationspartnerschaft

Dietmar Pawlik

Seit 2015 Kaufmännischer Geschäftsführer der München Klinik gGmbH; zuvor Vorstand Administration der Klinikum Fulda gAG, Finanzvorstand und Leiter des Bereichs Controlling/Investor Relations der RHÖN-Klinikum AG sowie CFO Central Europe von Cap Gemini Ernst & Young; Wirtschaftswissenschaftler.

Strategische Partnerschaft vs. Konjunkturprogramm: Was zählt ist die Steigerung von medizinischer Qualität und Wirtschaftlichkeit

Markus Jones

Seit 2020 Strategic Solution Leader der Philips GmbH Market DACH, Hamburg; zuvor Stellvertretender Kaufmännischer Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg; Mitgründer der Deutschen Gesellschaft für Medizincontrolling; Jura- und BWL-Studium.

Paneldiskussion

Ralf Bannwarth

Seit 2010 Leiter des Geschäftsbereichs Einkauf und Medizintechnik der ALB FILS KLINIKEN GmbH, Göppingen; zuvor EMEA Supply Chain Manager und Leitender Manager der Projekte RIS/PACS und ERP-Systeme von GE Healthcare; Redaktionsbeirat der Zeitschrift „Krankenhaus Einkauf“; Dipl.-Ingenieur der Medizintechnik (FH).

Dr. Jens Schick, MPH

Seit 2014 Vorstand der Sana Kliniken AG, Ismaning bei München; zuvor dort Generalbevollmächtigter der Region Ost, Sprecher der Geschäftsführung der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH sowie Vorstandsmitglied des Verbandes der Privatkrankenanstalten Berlin-Brandenburg und der Landeskrankenhausgesellschaft Berlin-Brandenburg.

Prof. Dr. Frederik Wenz

Seit 2019 Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Freiburg; zuvor Ärztlicher Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie sowie Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Universitätsklinikums Mannheim und Prodekan für Forschung der Medizinischen Fakultät Mannheim.

Moderation

Bastian Werminghoff

Seit 2020 Vorstand (CTO) der Med 360° AG, Leverkusen; zuvor Director Business Group Ultrasound DACH bei Philips, Hamburg; langjährige Erfahrungen in Medizintechnik und Unternehmensberatung. Schwerpunkte: General Management, Business Development und Prozessoptimierung

24. September 2020 ·

16:00 bis 17:30 Uhr

Vom Krankheits- zum Gesundheitssystem: Gesundheitsvorsorge der Zukunft

Umdenken in der Gesundheitsversorgung

Ein breites Bündnis gesundheitspolitischer Akteure spricht sich für eine effektivere Gesundheitsvorsorge in Deutschland aus. In der „Berliner Erklärung“ fordern Ärzte, Patientenvertreter, Wissenschaftler, Journalisten, Vertreter von Krankenkassen und Unternehmen unter anderem eine konsequente Umsetzung des von der Weltgesundheitsorganisation propagierten Konzepts der „Health-in-All-Policies“. Grundprinzip ist dabei, dass die politischen Maßnahmen sämtlicher Fachressorts bezüglich ihrer Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung zu bewerten sind, bevor sie beschlossen werden können. Dies könnte analog der bereits existierenden Umweltverträglichkeitsprüfung implementiert werden.

Die prominent besetzte Initiative fordert insbesondere, „Health-in-All-Policies“ durch Einrichtung eines Gesundheitskabinetts zu unterstützen, das Gesundheitsvorsorge zum Thema aller Bundesministerien macht. Bisher führe „Silodenken“ innerhalb tradierter Strukturen beispielsweise dazu, dass derzeitige Präventionsprogramme nicht in der Lage seien, die kardiovaskuläre Mortalität insgesamt zu senken.

Die „Berliner Erklärung“ regt darüber hinaus eine bessere Versorgung der Deutschen mit Impfungen, massive Anstrengungen zur Steigerung der Gesundheitskompetenz insbesondere bildungsferner Bevölkerungsschichten, einen Zuschnitt der Präventionspolitik auf vulnerable Gruppen sowie eine Vermeidung von Überversorgung in bestimmten Bereichen der medizinischen Versorgung an.

Schirmherr des Bündnisses „Gesundheitsvorsorge der Zukunft“, das von Springer Medizin und Pfizer initiiert wurde und für die „Berliner Erklärung“ verantwortlich zeichnet, ist Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen, TU Berlin. Er wird die „Berliner Erklärung“ am 24. September im Rahmen von Hauptstadtkongress Digital öffentlich vorstellen. Anschließend wird sie mit hochrangigen Gästen aus der Gesundheitspolitik diskutiert. (www.vorsorgederzukunft.de)

Versäumen Sie es nicht, sich kostenlos zum Hauptstadtkongress Digital am 24. September anzumelden! Denn es wird spannend: Die vom Verlagshaus Springer Medizin und dem Pharmaunternehmen Pfizer ins Leben gerufene Initiative „Gesundheitsvorsorge der Zukunft“ stellt ihre „Berliner Erklärung“ vor - konkrete und weitreichende Vorschläge, wie Gesundheitsvorsorge auf allen Ebenen erfolgreicher umgesetzt werden kann als bisher. Hochrangige Experten diskutieren die neuen Ideen, die auf Mediziner, Patientenvertreter, Wissenschaftler, Krankenkassenexperten und Unternehmen der Gesundheitswirtschaft zurückzuführen sind. Mit dabei sind:

·Prof. Dr. Reinhard Busse, von der Technischen Universität Berlin,
·Dr. Kirsten Kappert-Gonther, MdB (Bündnis 90/Die Grünen),
·Rudolf Henke, MdB (CDU/CSU),
·Prof. Dr. Heidrun M. Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung,
·Martin Fensch, Leiter Corporate Affairs und Mitglied der Geschäftsführung von Pfizer Deutschland, und – als Moderator –
·Wolfgang van den Bergh, Chefredakteur der Ärzte Zeitung.

Die Live-Übertragung findet am 24. September 2020 von 16:00 bis 17:30 Uhr online statt. Für die kostenlose Teilnahme ist eine vorab auf der Website des Hauptstadtkongresses vorzunehmende Registrierung erforderlich.

Trailer ansehen:

18. Juni 2020 ·

11:00 bis 12:30 Uhr

Krankenhaus Rating Report

Ende einer Ära. Aufbruch ins neue Jahrzehnt.

Vorstellung der Ergebnisse des Reports durch die Studienautoren:
·Prof. Dr. Boris Augurzky, Leiter des Kompetenzbereichs Gesundheit am RWI
·Dr. Sebastian Krolop, Global Chief Operating & Strategy Officer des HIMSS
·Dr. Adam Pilny, Wissenschaftler am RWI

Anschließende Diskussion mit Statements von
·Dr. Jens Schick, MPH, Mitglied des Vorstandes der Sana Kliniken AG
·Prof. Dr. Hans-Jürgen Hennes, Medizinischer Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor Universitätsklinikum Mannheim

Moderation
·Dr. Uwe K. Preusker, Journalist und Herausgeber von „Klinik Markt inside“.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit und des medhochzwei Verlages. ·weiterlesen

17. Juni 2020 ·

11:00 bis ca. 12:45 Uhr

Auftaktveranstaltung Hauptstadtkongress Digital

Die Krise als Innovationstreiber: Zeitenwende im Gesundheitswesen?

mit  Jens Spahn, MdB, Bundesminister für Gesundheit ·Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer Unfallkrankenhaus Berlin ·Dr. Gerald Gaß, Präsident Deutsche Krankenhausgesellschaft ·Prof. Heinz Lohmann, Gesundheitsunternehmer, Geschäftsführer LOHMANN Konzept ·Vera Lux, Geschäftsführerin Managementberatung Pflege und Health Care, ehemalige Pflegedirektorin der Uniklinik Köln ·Dr. Martina Wenker, Präsidentin Ärztekammer Niedersachsen · Einführung und Moderation: Wolfgang van den Bergh, Chefredakteur ÄrzteZeitung ·weiterlesen