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Spitzenforscher und politische Schwergewichte eröffnen den Hauptstadtkongress

30.05.2018

Die Eröffnungsveranstaltung des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit am 6. Juni steht im Zeichen des Kongressmottos „Digitalisierung und vernetzte Gesundheit“. Nach einem Grußwort von Dr. Bernd Montag, dem CEO der Siemens Healthineers AG, stellt der Pionier der Digitalisierung, Prof. Dr. h. c. Hasso Plattner, Gründer und jetziger Vorsitzender des Aufsichtsrats des Softwarekonzerns SAP, sein Projekt einer Health Cloud vor, die am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam entwickelt wird. Ziel der Cloud: Sämtliche diagnostischen Daten von Patienten sollen allen behandelnden Ärzten zur Verfügung zu stehen. Und sie soll mittels künstlicher Intelligenz neue medizinische Therapien hervorbringen. Ziel ist es für Hasso Plattner immer, durch gezielten Einsatz digitaler Technik die medizinische Behandlung zu verbessern und damit auch gleichzeitig die Kosten zu senken.

 

Danach übernimmt der renommierte Spitzenforscher: Prof. Dr. Erwin Böttinger, Direktor des im vergangenen Jahr gegründeten Digital Health Center des Hasso-Plattner-Instituts der Universität Potsdam, die Leitung der Veranstaltung. Böttinger ist einer der weltweit führenden Forscher für Digital Health, Big Data und künstliche Intelligenz. Böttinger befragt den Neurowissenschaftler und Physiologen Dr.  Martin Hirsch, Enkel des Nobelpreisträgers Werner Heisenberg, zu seiner Entwicklung Ada. Ada ist eine App, die als Chat-Bot in Dialog mit dem Nutzer tritt. Sie fungiert dabei als persönliche Gesundheitshelferin: Mit Ada kann der Nutzer eine Vielzahl körperlicher und seelischer Beschwerden abklären. Ada nutzt künstliche Intelligenz und kennt bereits über eintausend Krankheiten mit mehreren Milliarden Symptomkombinationen - von einer einfachen Erkältung bis hin zu seltenen Erkrankungen.

 

Danach stellen in einer Gesprächsrunde fünf Persönlichkeiten aus dem Gesundheitswesen ihre Visionen für die Gesundheitsversorgung vor, die sich aus den Chancen der Digitalisierung ergeben könnte: Dr. Friedrich von Bohlen, Geschäftsführer des Wagniskapitalgebers dievini Hopp BioTech holding, Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich, Vorstandsvorsitzende und Leitende Ärztliche Direktorin des Universitätsklinikums Heidelberg, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Markus Müschenich, MPH, Co-Founder und Managing Partner des Flying Health Incubators und Vorstand des Bundesverbandes Internetmedizin, und Thilo Veil, Geschäftsführender Gesellschafter des Start-ups Töchter & Söhne Gesellschaft für digitale Helfer.

 

Schließlich wird Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Eröffnung des Kongresses mit einem Vortrag zum Thema „Gesundheit und Pflege - was wir erreichen wollen“ abrunden.

 

Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung folgt ein wissenschaftliches Highlight des Deutschen Ärzteforums: der Auftritt des Trägers des Deutschen Zukunftspreises, Prof. Dr. Sami Haddadin. Der Robotik-Spezialist ist ein weltweit führender Kopf bei der Entwicklung von Assistenzrobotern für den Massenmarkt. Sein Ziel: Roboter zu erschwinglichen Preisen, die gleichwohl mit künstlicher Intelligenz und der Fähigkeit Menschen zu verstehen ausgestattet sind. Außerdem müssen sie anders als Industrieroboter sofort äußerst sensibel agieren, wenn sie einem Menschen in die Quere kommen. Das könnte vor allem die Pflege revolutionieren – Haddadin spricht von „Geriatronics“.

 

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

 

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

 

Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.