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Hauptstadtforum Gesundheitspolitik: Gesundheit im Superwahljahr

01.06.2021

Sechs Landtagswahlen und die Bundestagswahl am 26. September als Höhepunkt: Doch ganz gleich, wer oder wo im Superwahljahr 2021 gewählt wird, im Zeichen der Corona-Pandemie steht das Thema Gesundheit im Fokus des politischen und gesellschaftlichen Diskurses

Auch bei der Eröffnungsveranstaltung des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit am 15. Juni 2021 im CityCube Berlin wird die Pandemie und die damit verbundenen Herausforderungen für das deutsche Gesundheitswesen im Fokus stehen. Prof. Dr. Helge Braun wird den Kongress mit einem Vortrag eröffnen. Als Chef des Bundeskanzleramts kommt ihm bei der Bekämpfung von Corona eine Schlüsselrolle zu. Er koordiniert die Arbeit der Ministerien und ist dadurch maßgeblich daran beteiligt, die Maßnahmen der Bundesregierung im Kampf gegen Corona auf den Weg zu bringen.

Im Anschluss an den Vortrag diskutieren u. a. Prof. Dr. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité, sowie Prof. Dr. Alena Buyx, Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, zum Thema „Lehren aus der Corona-Pandemie für das Gesundheitssystem“. Moderiert wird die Diskussion vom neuen Kongresspräsidenten Prof. Dr. Karl Max Einhäupl.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kommt in einer Videobotschaft zu Wort. In einem Grußwort wendet sich die Präsidentin der Europäischen Kommission Dr. Ursula von der Leyen an die Besucher des Hauptstadtkongresses.

Für viele Ärztinnen und Ärzte stehen bessere Arbeitsbedingungen, mehr Zeit für Patienten, weniger Bürokratie oder Reformen an den ambulanten wie stationären Vergütungssystematiken im Vordergrund. Eine Reform des DRG-Systems, der Notfallversorgung und eine neue Finanzierung der Pflegeversicherung: Um das deutsche Gesundheitssystem fit für die Zukunft zu machen, wird die nächste Regierung wird von Anfang an Antworten auf Grundsatzfragen liefern müssen. In der Bundestagsrunde diskutieren die gesundheitspolitischen Sprecher aller Bundestagsfraktionen zum Thema „Wie geht es weiter mit der Gesundheitspolitik?“. Mit dabei: Christine Aschenberg-Dugnus (FDP), Sabine Dittmar (SPD), Dr. Achim Kessler (Linke), Maria Klein-Schmeink (B90/Grüne), Karin Maag (CDU) und Detlef Spangenberg (AfD). Insgesamt werden zahlreiche Bundestagsabgeordnete in verschiedenen Sessions zu Wort kommen.

Das Thema Digitalisierung zieht sich wie ein roter Faden durch das Programm des diesjährigen Hauptstadtkongresses. Auch beim Hauptstadtforum Gesundheitspolitik werden in einer ganzen Reihe von Sessions unterschiedliche Aspekte des digitalen Wandels diskutiert.

Die vielen Vorteile einer zunehmend digitalisierten und vernetzten Welt haben einen Preis: Cyberangriffe sind zu einer ernsthaften Bedrohung geworden. Die Integration von Cybersicherheit und gleichzeitig agilen Organisationsmodellen und Innovation stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen. Wie man die richtige Balance findet, wird in der Session „Cybersicherheit versus digitale Agilität: Welche Ansätze und Lösungen benötigt ein zukunftssicheres digitales Gesundheitswesen?“ beleuchtet.

Das Panel „Demografische Herausforderungen im digitalen Zeitalter – intelligenter, schneller, besser“ beschäftigt sich mit den Veränderungen, die die neuen digitalen Technologien in der Arbeitswelt auslösen. Im Mittelpunkt  stehen dabei solche Handlungsfelder wie Arbeitsorganisation, Führung und Ausbildung.

Die Digitalisierung kann die Medizin besser und effizienter machen: e-Patientenakte informiert über erfolgte Untersuchungen und potentielle Wechselwirkungen von Arzneimitteln, Telemedizin verbindet Patienten mit medizinischen Experten, Gesundheits-Apps unterstützen chronisch Kranke, smarte Technologien entlasten die Pflege. Doch es gibt auch Risiken, die genau bewertet werden müssen. In der Session „Eine bessere Gesundheitsversorgung durch die Digitalisierung“ diskutieren Experten über die Chancen und Risiken der digitalen Tools und Anwendungen.

Digitale Plattformen sind eines der Megatrends der IT- und Kommunikationstechnologien. Sie haben das Potential, die bestehenden Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen fundamental zu verändern und neue Möglichkeiten für die Patientenversorgung zu schaffen. Wo stehen wir in Deutschland? Was sind die Chancen und Herausforderungen dieser Innovation? Welche Services könnten einen Nutzen für die Gesundheitsversorgung haben? Diese und andere Fragen werden in der Session „Digitale Plattformen im Gesundheitswesen: Ist die Transformation noch aufzuhalten?“ erörtert.

Das komplette Programm des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik und des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de/#programm

Seien Sie dabei!

Anmeldung unter: www.hauptstadtkongress.de/teilnahme