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Wo der Schuh wirklich drückt: Digitalisierung in Klinik, Praxis und Reha

03.02.2020

Digitalisierung bei Leistungserbringern wird mit mehreren Einzelveranstaltungen ein Schwerpunktthema beim Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation (KKR), der im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit stattfindet.

Das Konzept des Smart Hospitals wird von immer mehr Kliniken in Deutschland angestrebt. Digitalisierung, Vernetzung, Künstliche Intelligenz sind die Schlagworte. Aber immer deutlicher wird, dass auch eine andere Ethik, veränderte interne Geschäftsprozesse und intensivere intersektorale Kooperation dazu gehören müssen. Das Thema „Smart Hospital in aller Munde: Fiktion oder Realität?“ diskutieren beim KKR: PD Dr. Sören Eichhorst, Siemens Healthineers GmbH, Dr. Frank Mau, Geschäftsführer der Kliniken Essen-Mitte, Jürgen Zimmermann, Senior Projektpartner Drees & Sommer, und Prof. Dr. David Matusiewicz, ifgs Institut für Gesundheit & Soziales der FOM Hochschule für Ökonomie & Management Essen.

Die Digitalisierung von Krankenhäusern fand lange Zeit nur in Krankenhausinformationssystemen (KIS) statt. Doch mit Einführung von elektronischer Gesundheitskarte und Telematikinfrastruktur ist das klassische KIS überholt. Künftig müssen Patienten per Smartphone-App oder andere Leistungserbringer via Internet auf Krankenhausdaten zugreifen können. Und telemedizinische Anwendungen müssen Daten darin speichern dürfen. Das kommt einer technischen Revolution gleich. Das Thema „KIS war gestern: Plattformen gehört die Zukunft“ diskutieren: Dr. Uwe Gretscher, Vorstand der Kliniken Südostbayern AG, Heiko Mania, Geschäftsführer der NursIT GmbH, Gunther Nolte, Prokurist und Ressortleiter IT & Digitalisierung des Vivantes Netzwerk für Gesundheit, Prof. Dr. Nils Breuer, Partner Consulting Health Care der KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, und Dr. Christian Elsner, Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz.

Fachleute erwarten, dass die Digitalisierung eine stringentere sektorübergreifende Versorgung ermöglicht, wenn nicht gar forciert. Das bedeutet aber auch, dass zum Beispiel niedergelassene Mediziner und Rehaeinrichtungen technisch in der Lage sein müssen, mit Krankenhäusern digital zu kommunizieren. Das Thema „Digitalisierung krempelt Kliniken um: Herausforderung für Gesundheitsanbieter“ diskutieren: Michael Gabler, Leiter Firmenkunden bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, Prof. Dr. Matthias Köhler, Geschäftsführer (CMO) der VAMED Kliniken Deutschland GmbH, Dr. Eibo Krahmer, Geschäftsführer Finanzmanagement des Vivantes Netzwerk für Gesundheit, Dr. Daniel Diekmann, Geschäftsführer  der ID Information und Dokumentation im Gesundheitswesen GmbH & Co. KGaA Berlin, und – als Moderator – Thorsten Celary, Geschäftsführer der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.