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Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vom 25. bis 27. Juni 2025 in Berlin

Wir rühmen uns in Deutschland, eines der besten Gesundheitssysteme weltweit mit einer umfassenden Versorgung zu haben. Doch zeigt sich, dass wir bei einem wichtigen Faktor verglichen mit anderen Ländern hinterherhinken: der Prävention. Die Auswirkungen sind fatal: Laut einer EU-Statistik wären 165,4 Sterbefälle pro 100.000 Einwohner in Deutschland durch Prävention vermeidbar. Hochgerechnet auf 83,3 Millionen Einwohner sind das rund 137.000 vermeidbare Todesfälle im Jahr. Zum Vergleich: In der Schweiz liegt die Rate der durch Prävention vermeidbaren Sterbefälle nur bei 106,6 pro 100.000 Einwohner, in Italien bei 113,3, in Frankreich bei 137,4 – alles niedriger als in Deutschland. Da wundert es nicht, dass die Lebenserwartung in Deutschland ganze 1,7 Jahre unterhalb des Durchschnitts der westeuropäischen Länder liegt.

Sind wir Deutsche also schlicht Präventionsmuffel? Immerhin hält gemäß Umfragen die große Mehrheit der Deutschen präventive Gesundheitsmaßnahmen für wichtig – aber offensichtlich hapert es an der Umsetzung. Doch ist Prävention nur eine „Holschuld“ jedes Einzelnen, oder gibt es nicht auch eine „Bringschuld“ von Gesundheitspolitik und Gesundheitsbranche? Dass gerade einmal drei Prozent der gesamten Leistungsausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) in Prävention fließen, zeigt schon, dass es auch strukturellen Verbesserungsbedarf gibt.

Erfreulich ist gleichwohl, dass bei einigen Krebsarten die Sterblichkeit in den letzten Jahren zum Teil deutlich zurückgegangen ist – nicht zuletzt aufgrund von gezielten Informationskampagnen, aber auch durch die schnellere und einfachere Durchführung von Vorsorgeuntersuchungen dank technologischem Fortschritt. Hier zeigt sich also, was Prävention bewirken kann!

Was braucht es also, um Prävention in Deutschland in der Breite nach vorne zu bringen – wie könnte beispielsweise eine zielführende Kommunikation für Prävention und Gesundheitsförderung aussehen? Welche Rolle spielen Daten, wie zum Beispiel Abrechnungsdaten von Krankenkassen, um etwa Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko zu identifizieren? Wie kann Medizin insgesamt nachhaltiger, und damit auch präventiver werden?

Beim Hauptstadtkongress, der vom 25. bis 27. Juni 2025 im hub27 (Messe Berlin) stattfindet, werden wir diese Fragen in verschiedenen Foren beleuchten – mehr dazu unter „Programm-Highlights“ weiter unten. Lesen Sie dazu auch unser 3-Fragen-an-Interview mit Dr. Christian Lenz, Medizinischer Direktor von Pfizer Deutschland, der auf dem Hauptstadtkongress als Panelist („Prävention – quo vadis: Erwartungen an eine zielführende Kommunikation für Prävention und Gesundheitsförderung“) dabei sein wird.

 Zur Ticketbuchung

Entscheiderinnen und Entscheider aus allen Bereichen des Gesundheitswesens treffen sich auf dem Hauptstadtkongress mit seinen drei Fachkongressen und dem Hauptstadtforum Gesundheitspolitik, um gemeinsam zu diskutieren und Lösungen zu erarbeiten. Treffen Sie Top-Expertinnen und Experten der Branche, um sich zu informieren und zu vernetzen.  

Die Programm-Schwerpunkte der drei Fachkongresse, die unter dem Dach des HSK stattfinden, sind veröffentlicht. Das detaillierte, finale Programm mit mehr als 400 Referentinnen und Referenten finden Sie unter www.hauptstadtkongress.de

Wir freuen uns, Sie beim Hauptstadtkongress im Juni 2025 in Berlin begrüßen zu können!

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