GESUNDHEITS-
MANAGEMENTKONGRESS

Der Handlungsdruck für das Management steigt weiter
Die Umsetzung der Krankenhausreform scheint an Fahrt und Veränderungs- kraft zu verlieren, und gleichzeitig bringt die Bundesregierung undifferenzierte Sparmaßnahmen auf den Weg. Kann jetzt nur noch das Management den kalten und völlig ungesteuerten Strukturwandel verhindern? Mehr denn je ist dazu ein konstruktiver Diskurs um mutige Lösungen zur Sicherstellung einer bezahlbaren Versorgung für alle notwendig. Diese Plattform bildet auch im nächsten Jahr wieder der Gesundheitsmanagementkongress (GMK) im Rahmen des Hauptstadtkongresses. Denn wir brauchen dringend einen durch- greifenden und am tatsächlichen Versorgungsbedarf orientierten Systemumbau, um den Herausforderungen der steigenden Behandlungs- möglichkeiten durch medizinische Innovationen auf der einen Seite und dem gleichzeitig zunehmenden Ressourcenmangel auf der anderen Seite zu begegnen. Alle technischen und digitalen Innovationen müssen dabei konsequent genutzt werden. Eine kritische Diskussion über notwendige Maßnahmen gegen den objektiven Produktivitätsverlust in der Versorgung und dem Versagen von alten Führungs- und Steuerungsansätzen ist unverzichtbar.
Konkrete Lösungen und Umsetzungen müssen offen und kontrovers diskutiert werden – nicht nur in den sechs Pro und Contra-Sessions des Gesundheitsmanagementkongresses. Und schließlich muss auch das Krankenhausmanagement sich mit der veränderten weltpolitischen Lage beschäftigen: Konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Krisenresilienz müssen nicht nur diskutiert, sondern auch umgesetzt werden. Ich lade Sie herzlich ein, diese umfänglichen Herausforderungen auf dem Gesundheitsmanagementkongress im Rahmen des Hauptstadtkongresses vom 23. bis 25.06.2026 offen und engagiert zu diskutieren. Unser Handeln ist mehr denn je gefragt!
Ich freue mich auf Sie in Berlin!
Dr. Matthias Bracht
Wissenschaftliche Leitung
PROGRAMMKOMMISSION
Brit Ismer · Robert Möller · Andrea Schmidt-Rumposch · Alexander Schmidtke
