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Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit

CityCube Berlin

Wo sich die Gesundheitsbranche trifft.

Herzlich willkommen beim 19. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vom 8. bis 10. Juni im CityCube Berlin!

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist das bedeutendste Kongressereignis am deutschen Healthcare-Markt. Hier werden Jahr für Jahr die wichtigen gesundheitspolitischen Reformvorhaben diskutiert und Weichen zur Modernisierung unseres Gesundheitswesens gestellt – hier treffen sich alljährlich die Entscheidungsträger.

Rund 8.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Branchen des Gesundheitswesens besuchen den Hauptstadtkongress. Er hat sich als fester Termin für Politik, Klinik, Gesundheitswirtschaft, Medizin, Pflege und Kostenträger etabliert. Informationen aus erster Hand und Treffpunkt für Austausch und Kommunikation sind die Kennzeichen des Hauptstadtkongresses. Er vereint drei Fachkongresse: den Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation, das Deutsche Ärzteforum sowie den Deutschen Pflegekongress. Das Hauptstadtforum Gesundheitspolitik ist das gesundheitspolitisches Dach der drei Fachkongresse und bietet den Besuchern die Möglichkeit zum interprofessionellen Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Regelmäßig eröffnet die Bundesgesundheitsministerin bzw. der Bundesgesundheitsminister den Kongress. Wichtige Themen sind traditionell die Gesundheitswirtschaft, die Unternehmensorientierung des Gesundheitswesens und der Kliniken sowie aktuelle Entwicklungen der Gesundheitspolitik und der Medizin sowie ihre Konsequenzen für die Leistungsanbieter.

Der Hauptstadtkongress 2016 widmet sich besonders dem gesamten Themengebiet „Innovationen“: Dass E-Health, Digitalisierung und Molekulare Medizin den Fortschritt in der Medizin mit immer höherer Geschwindigkeit antreiben, ist dabei jedoch nur einer der Aspekte.

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Immer häufiger werden in der Gesundheitspolitik Fragen kontrovers diskutiert wie: Welchen Stellenwert haben Innovationen im deutschenGesundheitswesen tatsächlich – gerade, wenn gespart werden soll? Und: Wie können Innovationen gerecht und für alle Beteiligten transparent bewertet werden, um zu entscheiden, ob das Solidarsystem für sie aufkommen soll? Wie schafft man – trotz aller Reglementierung im Gesundheitsmarkt – ein innovationsoffenes und -freundliches Klima, um Investoren zum Engagement zu bewegen? Zu solchen Fragen gehen die Positionen von Experten, Patientenvertretern, Leistungserbringern, Industrie und Kostenträgern immer häufiger weit auseinander.

Zu den Lösungsansätzen zählt der pro Jahr 300 Millionen Euro schwere Innovationsfonds zur wissenschaftlichen Erforschung neuer Versorgungsformen, den der Ausschuss für Innovation beim Gemeinsamen Bundesausschuss von Jahresbeginn 2016 an verwaltet. Erste Erfahrungen werden gewiss für Gesprächsstoff sorgen.

Auf dem Hauptstadtkongress werden die verschiedenen Akteure zudem eine erste Bilanz zu Gesetzen ziehen, die kürzlich verabschiedet wurden: zum Präventionsgesetz, zum Krankenhausstrukturgesetz und zu den Pflegestärkungsgesetzen I und II. Auch das E-Health-Gesetz steht kurz vor der Verabschiedung.

Es werden also drei interessante Tage.

Seien Sie dabei! Wir freuen uns.

Sieben gute Gründe, beim Hauptstadtkongress dabei zu sein

Der in letzter Zeit immer wieder als „Davos der Medizin“ bezeichnete Hauptstadtkongress für Medizin und Gesundheit hat er sich einen festen Platz im Terminkalender aller Kompetenz- und Entscheidungsträger im Gesundheitswesen Deutschlands erobert und ist zum ihrem Treffpunkt Nr. 1 avanciert.

Über die Hälfte der ca. 2.000 Krankenhäuser und Kliniken Deutschlands sind durch den jeweiligen Vorstand, die ärztliche Leitung und/oder die Pflegeleitung vertreten – eine einmalige Ansammlung von Verantwortlichkeit und Fachkompetenz.

Der Dialog mit den Spitzenvertretern aus Gesundheitspolitik und Verbänden garantiert aktuelles Wissen aus erster Hand, insbesondere bezüglich Finanzierung, Krankenhausplanung und zu den entsprechenden Rahmenbedingungen für das Gesundheitswesen.

Die intensive Diskussion auf Augenhöhe mit den Spitzenvertretern der Kostenträger und Krankenkassen macht den Hauptstadtkongress zusätzlich wertvoll. Hier werden die brennenden Themen diskutiert und Weichen für die Zukunft gestellt.

Der Hauptstadtkongress ist das führende Forum für innovative Lösungsansätze, um weiterhin eine qualitativ hochwertige Medizin sicherzustellen und gleichzeitig Kostensenkungspotentiale durch Systempartnerschaften zu realisieren.

Der Hauptstadtkongress bietet mit zahlreichen Veranstaltungen jedes Jahr intensive Einblicke in relevante Zukunftstrends der Gesundheitswirtschaft sowie Innovationen in Medizin und Gesundheitswesen; darüber hinaus präsentieren führende Unternehmen ihre Neuheiten im Ausstellungsforum. Der Kongress gibt Entscheidern aus Politik und Wirtschaft damit wichtige Impulse für strategische Entscheidungen.

Der Hauptstadtkongress bietet im neuen, multifunktionalen Kongresszentrum CityCube erstklassige Möglichkeiten für Aussteller, die mit ihren zahlreichen Beratungs- und Informationsständen einen wichtigen Mehrwert für die Kongressbesucher bringen.

Der Hauptstadtkongress bündelt unter seinem Dach vier spannende Fachveranstaltungen: Das Hauptstadtforum Gesundheitspolitik, den Managementkongress Krankenhaus, Klinik, Rehabilitation, den Deutschen Pflegekongress und das Deutsche Ärzteforum und ermöglicht daher als einzige Veranstaltung in Deutschland den direkten und unmittelbaren Dialog und Informationsaustausch zwischen allen relevanten Kompetenz- und Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen.

Programm

Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2016

Hauptstadtforum Gesundheitspolitik Krankenhaus Klinik Rehabilitation Deutscher Pflegekongress Deutsches Ärzteforum Sonderformate
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Hauptstadtforum Gesundheitspolitik

A7/8 

Kongresseröffnung

Begrüßung
Vorträge

Die großen Erfolge von Medizin und Gesundheitsversorgung

Die großen Hoffnungen der Medizin für die Gesundheit

Neue Ideen für mehr Lebensqualität – auf den Patientennutzen kommt es an!

Hauptstadtkongress | Programmstand: 27.05.2016
Ergänzungen und Änderungen vorbehalten.

Referentinnen und Referenten

Alle Referentinnen und Referenten des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik, der Fachkongresse, Sonderformate sowie des Ausstellungsforums

Bereits zum 19. Mal treffen sich in der jährlichen Leitveranstaltung der Gesundheitsbranche über 600 Referentinnen und Referenten aus Gesundheitspolitik, Pflege und Medizin sowie Kliniken, Gesundheitsunternehmen und Verbänden, um in rund 180 Einzelveranstaltungen über aktuelle und künftige Entwicklungen im Gesundheitswesen zu referieren und zu diskutieren.

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  • 27.05.2016 - Innovationen und Ethik: Wie viel dürfen Innovationen kosten?

    Immuntherapie könnte den Durchbruch gegen Krebs bringen. Weil die Therapie aber bis zu 100.000 Euro pro Jahr und Person verschlingt, stimmen Krankenkassen nur restriktiv zu. Schon gibt es Analysten, die damit rechnen, dass in zehn Jahren bis zu 60 Prozent der Patienten mit fortgeschrittenem Krebs eine Immuntherapie erhalten könnten. Sie schätzen den Markt weltweit auf jährlich 35 Milliarden US-Dollar. 

    Neue Medikamente können auch Leberzirrhose und Leberkrebs nach einer Hepatitis-C-Infektion verhindern – ohne starke Nebenwirkungen und bei guter Verträglichkeit. Doch die Behandlung ist ebenfalls außerordentlich teuer: Wollte man alle 300.000 Infizierten in Deutschland sofort behandeln, „würde das die Krankenkassen rund 18 Milliarden Euro kosten, das sind fast zwei Drittel der gegenwärtigen GKV-Ausgaben für Arzneimittel“, rechnete die Ärztezeitung 2014 vor. Kassenärztliche Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband handelten für 2015 zusätzliche Ausgaben von etwa 1 Milliarde Euro und für 2016 von 1,4 Milliarden Euro aus. Das bedeutet: Nur ein Bruchteil der Erkrankten kann bei solchen Preisen behandelt werden. 

    Es stellt sich die Frage, ob diese Preisgestaltung angemessen und ethisch vertretbar ist. 

    Innovationen und Ethik: Wie viel dürfen Innovationen kosten?“ lautet der Titel einer Veranstaltung beim Hauptstadtkongress. Es diskutieren: Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Universität Bayreuth und Mitglied des Deutschen Ethikrats, Dr. Patrick Horber, Geschäftsführer von AbbVie Deutschland, Susanne Mauersberg, Verbraucherzentrale Bundesverband, und Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK. Moderator ist Dr. Rainer Hess, ehemaliger unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses. 

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 19. Hauptstadtkongress findet vom 8. bis 10. Juni 2016 im CityCube Berlin statt. 

  • 25.05.2016 - Labortag, Apothekerforum und weitere Sonderformate beim Hauptstadtkongress

    Auch der 19. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit wartet wieder mit einem umfangreichen Programm auf: Über 150 Veranstaltungen, 500 Referenten und 8.000 Teilnehmer sorgen für fachlichen Austausch auf höchstem Niveau! Zusätzlich zum Programm der drei Fachkongresse und des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik werden beim Hauptstadtkongress wieder besondere Formate und spezielle Veranstaltungsreihen angeboten: 

    Der Labortag 2016 wird am 9. Juni von Labor Berlin ausgerichtet und legt zusammen mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Forschung den Fokus auf Innovation und Qualität in der Labordiagnostik und deren Beitrag zu einer hochwertigen Krankenversorgung. Näheres zu den drei Themenkomplexen finden Sie unter http://www.hauptstadtkongress.de/sonderformate.html#labortag

    Das Apothekerforum findet ebenfalls am 9. Juni beim Hauptstadtkongress statt - insgesamt schon zum vierten Mal! Es beinhaltet 2016 im Wesentlichen zwei Veranstaltungen, nämlich zu den Themen „Evidenz und Selbstmedikation: OTC im Fokus“ sowie „Interprofessionelle Vernetzung Arzt-Apotheke: Technische Vernetzung, Datensicherheit und Co.“. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.hauptstadtkongress.de/deutsches-aerzteforum/apothekerforum.html

    Darüber hinaus finden auch der Fachärztetag am 8. Juni sowie der traditionelle Tag der Versicherungen am zweiten Kongresstag wieder statt. Abgerundet werden die Sonderformate durch Satellitensymposien und Unternehmensworkshops. Näheres hierzu unter: http://www.hauptstadtkongress.de/sonderformate.html

    Krönender Abschluss des Hauptstadtkongresses 2016 ist der Start-up Slam am 10. Juni, der ab 15:45 Uhr auf der Kongress-Piazza stattfindet. Hier werden sieben Start-ups gegeneinander antreten und sich dem Publikum und einer Jury in 5 Minuten vorstellen. Zu gewinnen gibt es einen Haupt- und zwei Trostpreise. Einzelheiten unter: http://www.hauptstadtkongress.de/index.php?id=57&id_programm=74

  • 19.05.2016 - Onkologie: Wann kommt der Durchbruch im Kampf gegen Krebs?

    Dank beachtlicher Fortschritte in der Krebstherapie können heute mehr als die Hälfte aller Krebspatienten geheilt werden - noch vor 30 Jahren war es gerade mal ein knappes Drittel. Bei bestimmten Krebsarten, so bei Melanomen, Prostata- oder Hodenkrebs liegt die 5-Jahres-Überlebensrate heute bei über 90 Prozent. 

    Die Wissenschaftler wecken Hoffnungen auf weitere Fortschritte: Neuartige Medikamente unterbrechen zum Tumorwachstum notwendige biochemische Signalketten oder hemmen die Angiogenese, das Wachstum von Blutgefäßen, das der Tumor für seine Blutversorgung aufbaut. Vor allem aber könnte die Immuntherapie den Durchbruch im Kampf gegen Krebs bringen: Bei ihr werden auf unterschiedliche Weise körpereigene Immunzellen aktiviert, um den Tumor zu zerstören - Tumoren und Metastasen verschwinden, zum Teil innerhalb kurzer Zeit. 

    Immer wichtiger wird in der Onkologie auch die personalisierte, so genannte Präzisionsmedizin, bei der die Behandlung auf individuelle genetische Merkmale der Patienten abgestimmt wird. Der Trend geht deshalb zugleich zu einer stratifizierten Medizin mit einer wachsenden Zahl immer speziellerer Therapien für homogene Patientenkollektive. 

    Ein Konflikt ist absehbar: Obwohl Zulassungs- und Nutzenbewertungsverfahren dadurch komplexer werden, erwarten Patienten schnelleren Zugang zu den für sie spezifisch geeigneten Therapien, jahrelange klinische Studien nach heutigen Evidenzkriterien werden sie kaum akzeptieren. 

    Gleich zwei Veranstaltungen auf dem Hauptstadtkongress beschäftigen sich mit den Zukunftstrends der Onkologie - und zwar im Rahmen des Deutschen Ärzteforums: 

    Unter dem Titel "Wann kommt der Durchbruch beim Thema Krebs? Neues aus der Onkologie" diskutieren: Prof. Dr. Bernhard Wörmann, Medizinischer Leiter der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie, Dirk Greshake, AstraZeneca Deutschland, Dr. Uwe Vosgerau, Gemeinsamer Bundesausschuss, Thomas Bodmer, Mitglied des Vorstands der DAK-Gesundheit, Wolfgang van den Bergh, Chefredakteur der Ärzte Zeitung, und Prof. Dr. Marek Tadeusz Zygmunt, Universitätsmedizin Greifswald. 

    Das Thema "Zur Notwendigkeit beschleunigter Zulassungsverfahren - Onkologie im Schnelldurchlauf?" erörtern Prof. Dr. Lothar Bergmann, Stellvertretender Direktor der Medizinischen Klinik II des Klinikums der Uni Frankfurt/Main und Sprecher des Tumorzentrums Rhein-Main, Dr. Jan Müller-Berghaus, Leiter des Referats Medizinische Grundsatzfragen des Paul-Ehrlich-Instituts, Dr. Florian Jantschak, Referent der Abteilung Arzneimittel des Gemeinsamen Bundesausschusses, Prof. Dr. Bernhard Wörmann, Charité Universitätsmedizin Berlin und Medizinischer Leiter der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie, und Prof. Dr. Clemens-Martin Wendtner, Städtisches Klinikum München. 

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 19. Hauptstadtkongress findet vom 8. bis 10. Juni 2016 im CityCube Berlin statt. 

  • 17.05.2016 - Zertifikat als „Magnet-Klinik“: Bringt das gutes Personal und viele Patienten?

    Es ist ein Konzept, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen - dem Personalnotstand in der stationären Krankenpflege etwas Wirkungsvolles entgegenzusetzen und in Zeiten eines wettbewerbsgeprägten Gesundheitswesens Patienten für eine Klinik zu begeistern. Das Konzept heißt "Magnet-Klinik" - als Sinnbild dafür, qualifizierte Mitarbeiter und Patienten gleichermaßen anzuziehen. 

    Das Konzept hat das US-amerikanische American Nurses Credentialing Center (ANCC) in den 1990er Jahren ausgetüftelt. Das ANCC zertifiziert seitdem Kliniken, wenn bestimmte Qualitätskriterien in der Pflege erfüllt sind. Dazu gehören beispielsweise berufliche Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten für die Pflegekräfte, eine geringere Arbeitsbelastung auf den Stationen mit der Chance zu mehr Zuwendung und Beratung für die Patienten sowie auch die permanente empirische Evaluation der pflegerischen Qualität. 

    In etlichen Studien wiesen Magnetkrankenhäuser deutlich geringere Komplikations- und Sterblichkeitsraten auf als andere Kliniken, die vor allem auf die Relation Patienten pro Pflegekraft, aber auch auf bessere Ausbildung zurückzuführen waren. In den USA kommt kaum eine große Klinik mehr ohne Zertifizierung als Magnet-Klinik aus, will sie wirtschaftlich erfolgreich sein. 

    Ob und wie das Modell auf deutsche Krankenhäuser übertragbar sein könnte, wird Thema auf dem Hauptstadtkongress sein: Unter dem Titel "Patientenströme lenken, Mitarbeiter gewinnen - was genau macht eine Magnetklinik aus?" diskutieren Irmtraut Gürkan, Kaufmännische Direktorin des Universitätsklinikums Heidelberg, Andreas Schneider, Direktor Pflege und Patientenmanagement der Sozialstiftung Bamberg, Marcel Weigand, Weiße Liste, und Janina Colmorgen, Pflegerische Zentrumsleiterin des Zentrums für Innere Medizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. 

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 19. Hauptstadtkongress findet vom 8. bis 10. Juni 2016 im CityCube Berlin statt. 

  • 11.05.2016 - Innovationen und Qualität - Professor Hecken vom G-BA auf dem Hauptstadtkongress

    Es geht um einen Milliardenbetrag und das Thema Qualität: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) soll neue Versorgungsformen fördern und erforschen, um damit zur qualitativen Verbesserung der bestehenden Versorgung gesetzlich Krankenversicherter beizutragen. Zur Verfügung stehen vier Jahre lang jeweils 300 Millionen Euro. Der G-BA hat kürzlich die Förderkriterien festgelegt und vier Bereiche für förderungswürdige Projekte benannt: Arzneimitteltherapiesicherheit, Projekte im Bereich E-Health und Telemedizin, Versorgungsmodelle in strukturschwachen oder ländlichen Gebieten sowie Versorgungsmodelle für vulnerable Patientengruppen, wie etwa psychisch Kranke. Bis 5. Juli können Anträge auf Fördergelder eingereicht werden. 

    Unter dem Titel "Aktuelles aus dem G-BA: Projekte im Rahmen des Innovationsfonds" erläutert der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses Prof. Josef Hecken auf dem Hauptstadtkongress, welche Projekte Chancen auf Fördermittel haben. Mit ihm diskutieren: Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen, Dr. Norbert Mönter, Geschäftsführer der Psychiatrie Initiative Berlin Brandenburg, Stefan Oelrich, Sanofi Group Europe, und Joachim M. Schmitt, Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie. 

    In der Diskussion werden auch weitere, kontrovers diskutierte Aufgaben, die der Gesetzgeber dem G-BA übertragen hat, zur Sprache kommen: 

    • Bis Ende des Jahres soll der G-BA Qualitätsindikatoren benennen, die sich für eine qualitätsorientierte Krankenhausplanung eignen.
    • Bis Ende 2017 soll der G-BA einen Katalog von Leistungen festlegen, die sich für eine qualitätsabhängige Vergütung von Krankenhausleistungen mit Zu- und Abschlägen eignen.
    • Ebenfalls bis Jahresende soll der G-BA für die Notfallversorgung in Krankenhäusern ein Klassifizierungssystem festlegen, das auch über die Höhe von Sicherstellungszuschlägen entscheidet.
    • Der G-BA hat im März Verfahrensregelungen beschlossen, nach denen er künftig neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Risikoklasse bewerten wird.
    • Das Bundesgesundheitsministerium will bis zum Sommer einen Referentenentwurf vorbereiten, in dem die frühe Nutzenbewertung neuer Arzneimittel fortentwickelt werden soll. 


    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 19. Hauptstadtkongress findet vom 8. bis 10. Juni 2016 im CityCube Berlin statt. 

  • 04.05.2016 - „Medizin 4.0“: Wie können Kliniken von der 4. Industriellen Revolution profitieren?

    Der Chirurg sieht während der endoskopischen Operation auf einem Bildschirm, was er tut. Eine Stimme aus dem Computer sagt ihm, welchen OP-Schritt er jeweils auszuführen hat und was dabei zu beachten ist. Nähert er sich mit dem sensorbestückten Instrument einem sensiblen Punkt im Körper des Patienten, warnt die Stimme vor möglichen Kunstfehlern. Solche digitalen OP-Management-Systeme werden seit kurzem in Kliniken eingeführt. Vor allem helfen sie jungen Operateuren, schnell die Exzellenz erfahrener Kollegen zu erreichen. Die Qualitätsdaten der Klinik steigen dadurch nachweisbar. Und damit letztlich die Chancen auf schwarze Zahlen in der Krankenhausbilanz.

    Doch deutsche Krankenhäuser sind bei der Digitalisierung eher zögerlich: So sind Kliniken im europäischen Ausland etwa bei der elektronischen Übermittlung von Befunden, Patientenbriefen und Laborergebnissen an Ärzte, Krankenkassen oder andere Gesundheitsdienstleister deutlich weiter, wie eine Studie im Auftrag der EU-Kommission vor zwei Jahren befand. Nur sechs Prozent der deutschen Kliniken mit Akutversorgung waren zu diesem Zeitpunkt mit anderen Akteuren des Gesundheitswesens vernetzt. In Dänemark, Island und Schweden sind hingegen gut 50 Prozent der Krankenhäuser in ein übergreifendes IT-Gesundheitsnetzwerk eingebunden.

    Durch die konsequente Nutzung digitaler Technologien ließen sich erhebliche Effizienzreserven heben, sagen Fachleute. Nach einer Untersuchung meinen beispielsweise 83 Prozent der Führungskräfte, das Einkaufswesen ihrer Klinik könne von den Möglichkeiten der Digitalisierung profitieren – ein Indiz dafür, in wie vielen deutschen Kliniken es noch gang und gäbe ist, Verbrauchsgüter personalintensiv per Telefon zu bestellen. Nur 28 Prozent der deutschen Krankenhäuser besitzen bereits eine umfassende Strategie, wie sie Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation in der Gesundheitswirtschaft begegnen wollen, so eine Untersuchung aus dem vergangenen Jahr.

    Unter dem Titel „Medizin 4.0 krempelt Krankenhäuser um: Gewinner und Verlierer“ wird es Thema beim Hauptstadtkongress im Juni in Berlin sein, wo die deutschen Klinkiken stehen und wohin sie gelangen müssen. Das diskutieren: Dr. Jens Peukert, Vorstandsvorsitzender der Lohfert & Lohfert AG, Tomas Pfänder, Mitglied des Vorstands der UNITY AG, Dr. Michael Philippi, Mitglied des Vorstands der Sana Kliniken AG, Andreas Schlüter, Geschäftsführer der Klinikum Westfalen GmbH, Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Dr. Gerhard M. Sontheimer, Vanguard AG, und Dr. Gunter Trojandt, Geschäftsführer der Surgical Process Institute Deutschland GmbH. Moderiert wird die Session von Prof. Heinz Lohmann, wissenschaftlicher Leiter des Kongresses Krankenhaus Klinik Rehabilitation. 

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 19. Hauptstadtkongress findet vom 8. bis 10. Juni 2016 im CityCube Berlin statt.

  • 27.04.2016 - Pflege-Roboter – ein Segen oder ethisch zweifelhaft?

    Hightech-Systeme können alten Menschen im Alltag immer öfter mit intelligenten Lösungen helfen. Was die Industrie an Prototypen bereits entwickelt hat, ist beeindruckend: So ermittelt ein unter dem Parkett verlegter, gewichtssensitiver Bodenbelag, ob der Bewohner gestürzt ist und löst gegebenenfalls per Funk oder Internet Alarm aus. Oder das Licht wird automatisch eingeschaltet, wenn jemand nachts aufsteht. Ein weiteres System stellt Unregelmäßigkeiten fest: Wurde die Kühlschranktür eines Bewohners nicht, wie sonst immer, zur Frühstückszeit geöffnet, wird über ein Signal Hilfe herbeigeholt. Intelligente Überlaufsysteme für die Badewanne beispielsweise unterstützen Demenzkranke.

    Können solche „vorpflegerischen Assistenzsysteme“ nicht nur Alten helfen, sondern möglicherweise den Eintritt des Pflegefalls sogar hinauszögern?

    Auch in der stationären Pflege ist die Robotik auf dem Vormarsch: Der Prototyp eines Roboters kann Heimbewohnern nicht nur Wasser ausschenken, sondern er registriert nach Gesichtserkennung auch für jeden Einzelnen die getrunkene Menge. Die Geruchssensoren eines anderen Systems melden "Inkontinenzereignisse" an die Stationsleitung. Und ein japanischer Roboter kann bereits Patienten aus dem Bett heben und zur Toilette bringen. Nachgedacht wird bereits über einen Roboter, der wie ein Kleidungsstück übergezogen wird und dem Nutzer Bewegungen auszuführen hilft, die der aus eigener Kraft nicht mehr ausführen kann.

    Könnten Roboter möglicherweise den Personalnotstand mindern, der angesichts der demografischen Entwicklung noch stark zunehmen dürfte?

    Viele Hoffnungen verknüpfen sich mit solchen Technologien. Aber es gibt auch Widerstand: In Japan hat man in Pflegeheimen technische Überwachungssysteme nach Protesten wieder abgebaut. Und auch hierzulande gebe es wenig Bereitschaft, sich bei Alltagsdingen wie Haare waschen, Trinken oder Gehen von Maschinen helfen zu lassen, sagt der Sprecher eines Technologiekonzerns.

    Unter dem Titel „Pflegeroboter ja oder nein? Neue Technologien und Helfer für Pflegekräfte und Patienten“ diskutieren technologische, gesundheitsökonomische und ethische Aspekte dieses Themas Expertinnen aus der Pflege: Dr. Adelheid Weßling, MPH, KOM Consulting, Prof. Dr. Birgit Wilkes, Technische Hochschule Wildau, Petra Burkert, Renafan GmbH und Birgit Gebhardt, Zukunftsforscherin und Trendexpertin. Es moderiert Prof. Dr. Martin Heckelmann von der Technischen Hochschule Nürnberg

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 19. Hauptstadtkongress findet vom 8. bis 10. Juni 2016 im CityCube Berlin statt.

  • 27.04.2016 - Herausforderung für Personaler: junge Ärztinnen und Ärzte

    Ärzte unter 30 Jahren, sagten unverblümt „Privatleben kommt vor Arbeit“, so warnte kürzlich ein Artikel in einer medizinischen Fachzeitschrift. Das hat Folgen: Mehr und mehr junge Mediziner dieser Altersgruppe wollen in Teilzeit arbeiten. Ein Klinikdirektor beklagt sogar: „Wenn ich heute zwei Leute einstelle, sind sie so verfügbar wie einer!“

    Die Statistik bestätigt das: Laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung stieg die Zahl der angestellten Vertragsärzte und –psychotherapeuten allein im Jahr 2015 um 10,6 Prozent – doch wegen des Trends zur Teilzeit wuchsen die geleisteten Arztstunden nur um ganze 0,2 Prozent. Offene Stellen für angestellte Humanmediziner bleiben deshalb auch weiterhin so lange unbesetzt wie in keiner anderen Berufsgruppe in Deutschland – 139 Tage, fast fünf Monate.

    Auch die Bundesärztekammer weiß von den Ansprüchen der jüngsten Medizinergeneration: „Wie zahlreiche Umfragen zeigen, legen diese jungen Ärzte großen Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf, Familie und Freizeit, auf feste Arbeitszeiten und flexible Arbeitszeitmodelle“, sagt Präsident Frank Ulrich Montgomery.

    Im Wettbewerb um die begehrten Nachwuchskräfte beginnen die Personalverantwortlichen in deutschen Klinken umzudenken: Wie kann man junge Ärzte gewinnen und binden? Klinikeigene Kitas und Kindergärten entstehen, Sabbaticals und Elternzeiten werden häufiger. Auch über den Führungsstil in den Kliniken wird immer häufiger diskutiert. Und es wird hinterfragt: Wie kann man junge Mediziner gesund und motiviert im Unternehmen halten?

    Wie der Trend den Medizinbetrieb verändert, diskutieren auf dem Hauptstadtkongress unter dem Titel „Junge Ärztinnen und Ärzte im Fokus! Lebensphasenorientierung - Arbeitsbedingungen – Karrierechancen“: Prof. Dr. Albert Nienhaus, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, Dr. Kevin Schulte, Bündnis Junge Ärzte, Prof. Dr. Klaus Hahnenkamp, Universitätsmedizin Greifswald, und – als Moderatorin – Jessica Hanneken von der Deutschen Apotheker- und Ärztebank.

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 19. Hauptstadtkongress findet vom 8. bis 10. Juni 2016 im CityCube Berlin statt.

  • 20.04.2016 - Wird Deutschland zum Digitalisierungsgewinner? - Rürup über Industrie 4.0

    Der Ökonom und frühere Regierungsberater Bert Rürup befürchtet eine weitere Verschärfung der Finanzierungskrise des deutschen Sozialversicherungssystems durch die Digitalisierung: Vieles spricht dafür, dass es im Zeitalter der Industrie 4.0 zu einem Rückgang des Anteils der sozialversicherungspflichtigen Löhne am Volkseinkommen kommen wird. Wenn sich der Niedriglohnsektor weiter ausbreitet, wenn dauerhafte Arbeitsverhältnisse weiterhin seltener werden und wenn internetbasiertes Arbeiten zunehmend zum Schlupfloch in der Sozialversicherung wird, dann drohe die größtenteils auf Arbeitnehmereinkommen beruhende Finanzierungsbasis der GKV noch weiter zu erodieren. Rürup bringt deshalb die Idee einer Wertschöpfungsabgabe in die Debatte ein – die Möglichkeit, die Arbeitgeberanteile nicht wie bisher an der sozialversicherungspflichtigen Lohnsumme, sondern an der gesamten, zunehmend kapitalintensiv erzeugten Wertschöpfung zu bemessen. Ob Deutschland zum „Digitalisierungsgewinner“ werden kann, hänge davon ab, ob es der Politik gelinge, eine zeitliche und räumliche Flexibilisierung von Erwerbsarbeit und die Ausbreitung neuer Erwerbsformen zu ermöglichen, so Rürup.

    Prof. Dr. Dr. h. c. Bert Rürup, Präsident des Handelsblatt Research Institute, wird seine Thesen auf dem Hauptstadtkongress im Juni in Berlin unter dem Titel „Industrie 4.0 und die Zukunft des Gesundheitswesens“ vorstellen und anschließend mit Prof. Dr. Dr. Karl W. Lauterbach, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, darüber diskutieren. Moderiert wird der Ideenstreit von Prof. Dr. Johann-Matthias Graf von der Schulenburg, Ordinarius für BWL an der Leibniz Universität Hannover und Sprecher des Center for Health Economics Research Hannover.

    Das Thema Finanzierung des Gesundheitswesens ist Gegenstand einer weiteren großen Diskussionsveranstaltung auf dem Hauptstadtkongress: Unter dem Titel „Die Bundestagsrunde: Die Zukunft der Finanzierung des Gesundheitswesens“ diskutieren die gesundheitspolitischen Sprecherinnen der Bundestagsfraktionen Maria Klein-Schmeink, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Hilde Mattheis, SPD-Fraktion, und Maria Michalk, CDU/CSU-Fraktion, mit Dr. Karsten Neumann vom  IGES Institut.

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 18. Hauptstadtkongress findet vom 10. bis 12. Juni 2015 im CityCube Berlin statt.

  • 13.04.2016 - Cyber-Risiken im Krankenhaus: Wie Kliniken das unterschätzte Problem meistern können

    Als Anfang Februar der Zentralrechner zweier Krankenhäuser in Düren von Schadsoftware befallen wird, können die Probleme noch binnen sieben Stunden behoben werden. Doch wenig später erwischt es eine Aachener Klinik: Alle EDV-Systeme müssen heruntergefahren werden. Die Notaufnahme bleibt tagelang geschlossen.

    Nur zwei Tage später wird ein Neusser Klinikum Opfer einer Cyber-Attacke: Herzinfarkt-Patienten müssen an andere Krankenhäuser verwiesen werden, ein Teil der OPs wird absagt. "Wir arbeiten derzeit im Notfallbetrieb", so ein Sprecher. 

    Kurz darauf in einem Krankenhaus in Arnsberg: Auf einem Computer wird Schadsoftware entdeckt und das komplette System muss heruntergefahren werden. Außer Notfällen können zwei Tage lang keine neuen Patienten aufgenommen werden. Befunde müssen persönlich, per Telefon oder Fax übermittelt werden. 

    Nach Medienberichten sind im Februar 2016 auch Krankenhäuser in Mönchengladbach, Kleve, Kalkar, Essen und Köln betroffen. In Aachen trifft es sogar einen Zentralrechner für 60 Kliniken und Altenpflegeeinrichtungen. 

    Zu Schaden kommt glücklicherweise in keinem der Fälle jemand, Patientendaten bleiben gesichert. 

    Bereits im vergangenen Sommer konnte ein deutscher IT-Spezialist per Hack in einem süddeutschen Krankenhaus das Narkosegerät eines großen Herstellers übernehmen. Via Laptops konnte er die Beatmung stoppen und alle Funktionen blockieren. Es war ein Test, Auftraggeber das Krankenhaus! 

    Wie Krankenhäuser der Verwundbarkeit ihrer IT-Systeme besser vorbeugen können, das zeigt eine Veranstaltung auf dem Hauptstadtkongress 2016 auf: „Sicher durch's Netz: Management von Cyber-Risiken im Krankenhaus“, lautet der Titel. Auf dem Podium: Detlev Hrycej, Geschäftsführer der Ecclesia Versicherungsdienst GesmbH, Dr. Thomas W. Beushausen, Ärztlicher Direktor des Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult, Frank Rustemeyer, Director der HiSolutions AG, Andreas Dahm-Griess, Mitglied der Geschäftsführung der itsc GmbH und Patrick Postel, Geschäftsführender Gesellschafter der Silpion IT-Solutions GmbH. 

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 19. Hauptstadtkongress findet vom 8. bis 10. Juni 2016 im CityCube Berlin statt. 

  • 31.03.2016 - Digitalisierung: Klinik-Branche am Beginn einer neuen Zeit

    Als vierte industrielle Revolution wird jene radikale Veränderung durch den Siegeszug der Digitalisierung bezeichnet, welche viele Branchen bereits zum Teil hinter sich haben. Der Medizin und dem deutschen Gesundheitssystem steht sie jedoch weitestgehend noch bevor. Der Fachkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation, der im Juni im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit stattfindet, hat sich deshalb das Motto gegeben: „Medizin 4.0: Kliniken am Beginn einer neuen Zeit“. Es geht dabei beispielsweise um folgende Themen: 

    • Unter dem Titel „Medizin 4.0 krempelt Krankenhäuser um: Gewinner und Verlierer“ diskutieren Healthcare-Spezialisten aus führenden Consultingunternehmen mit Geschäftsführern großer Klinikkonzerne, welches die besten Strategien sind, um in der Digitalisierung bestehen zu können.
    • "Sicher durch’s Netz: Management von Cyberrisiken im Krankenhaus" heißt eine Veranstaltung, auf der Sicherheitsexperten darstellen, wie sich Kliniken bei zunehmender Digitalisierung vor Datenmissbrauch, Hackern und Risiken für die Patienten schützen können.
    • Welchen Fortschritt in der Medizin die Digitalisierung bringen könnte, ist Gegenstand der Veranstaltung „IT vernetzt: Patienten und Experten profitieren".
    • In der Session „Einkauf besser anders machen: Digitalisierung im Beschaffungsprozess“ geht es um das Rationalisierungspotenzial im Einkauf von Krankenhäusern.

    Wie immer greift der Fachkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation aber auch viele andere wichtige Fragen auf, die Entscheider im Klinikmanagement beschäftigen: Unter den Titeln „Mehr Produktivität geht nicht gibt’s nicht: Spezialisten optimieren Services“ sowie „Qualität und Effizienz steigern: Betreibermodelle für Kliniken“ geht es um Outsourcing und die Leistungsfähigkeit externer Dienstleister, „Kollege kommt bald: Neue Wege der Personalgewinnung“ zeigt Trends im HR-Bereich auf und in der Veranstaltung „Krankenhausstrukturgesetz: Top oder Flop?“ wird eine erste Bilanz zum KHSG gezogen. 

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 19. Hauptstadtkongress findet vom 8. bis 10. Juni 2016 im CityCube Berlin statt.

  • 16.03.2016 - Das Programm ist online!

    Beim 19. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vom 8. bis 10. Juni 2016 stehen Innovationen im Mittelpunkt des Geschehens!

    Dass E-Health, Digitalisierung und Molekulare Medizin den Fortschritt mit immer höherer Geschwindigkeit antreiben, ist dabei allerdings nur ein Aspekt. Oft werden dazugehörige Fragen auch kontrovers diskutiert. Zum Beispiel: Welchen Stellenwert haben Innovationen im deutschen Gesundheitswesen tatsächlich, was dürfen Innovationen kosten? Zu solchen Fragen gehen die Positionen von Experten, Patientenvertretern, Leistungserbringern, Industrie und Kostenträgern immer häufiger weit auseinander.

    Natürlich diskutieren wir auch die aktuelle Gesundheitspolitik und die vielen neuen Gesetze, die jetzt quer durch die Branche Einzug halten oder noch im Wartestand sind.

    Neben Gesundheitsminister Gröhe, der den Kongress eröffnen wird, erwartet die Besucher eine Vielzahl hochrangiger Vertreter aus Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft, wichtige Entscheider aus Verbänden und Krankenversicherungen, aus Industrie und Kliniken, aus Medizin, Pflege und Wissenschaft und Spitzenvertreter nichtärztlicher Gesundheitsberufe.

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die Leitveranstaltung der Branche. Unter dem Dach des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik finden die drei Fachkongresse Krankenhaus Klinik Rehabilitation, Deutscher Pflegekongress und Deutsches Ärzteforum statt.

    Auch 2016 freuen wir uns auf eine Reihe besonderer Formate: den Tag der Versicherungen, den Fachärztetag, das Apothekerforum, den Diagnostikertag und den Start-Up-Slam.

  • 01.03.2016 - Günstiger Frühbuchertarif läuft Ende Februar aus!

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, der vom 8. bis 10. Juni 2016 stattfindet, widmet sich diesmal schwerpunktmäßig dem gesamten Themengebiet „Innovationen“: E-Health, Digitalisierung, Molekulare und Regenerative Medizin, der Einsatz von Pflegerobotern, aber auch kontroverse und ethische Fragen, etwa die Finanzierung von Innovationen durch das Solidarsystem der GKV, stehen im Mittelpunkt. Weiter wird intensiv diskutiert, wie Innovationen optimal gefördert werden können, damit sie schnell und wirksam den Patienten zugutekommen.

    Eröffnet wird der drei Tage dauernde Kongress wieder von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

    Der günstige Frühbuchertarif gilt noch bis zum 29. Februar 2016! Nutzen Sie die Chance, mit den wichtigsten Entscheidern aus Politik, Verbänden, Versicherungen, Wissenschaft, Medizin und Pflege zu diskutieren. Melden Sie sich am besten gleich an: www.hauptstadtkongress.de/teilnahme/

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit im CityCube Berlin ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die Leitveranstaltung der Branche. Wie jedes Jahr finden unter dem Dach des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik drei bedeutende Fachkongresse statt: der Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation, der Deutschen Pflegekongress und das Deutsche Ärzteforum. Auch 2016 bieten wir wieder eine Reihe besonderer Formate an: den Tag der Versicherungen, den Fachärztetag, den Diagnostiktag und das Apothekerforum.

    Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

  • 22.01.2016 - Deutsches Ärzteforum 2016: Zukunft der Medizin im Fokus

    Das Deutsche Ärzteforum im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit 2016 hat die Zukunft der Medizin im Visier: Nirgendwo sonst sind die Errungenschaften des Fortschritts derart frappierend und so nah am Menschen. Innovationen und Medizin gehören zusammen und sind Wesenskern des Deutschen Ärzteforums 2016. 

    Im Zentrum stehen deshalb Zukunftsthemen wie neue bildgebende Verfahren, Digitalisierung und Molekulare Medizin, Regenerative Medizin und neue Aspekte der Netzwerkmedizin. 

    Auf der Themenpalette des Ärzteforums 2016 stehen weiter: 

    • Was ist eine Innovation? Und wer bezahlt sie?
    • Neues zur Onkologie: Wann kommt der Durchbruch beim Thema Krebs?
    • E-Health und Telemedizin – Helfer oder Gegner für den „Endnutzer Arzt“?
    • Digitalisierung: Neue Geschäfts- und Versorgungsmodelle
    • Innovative Technologien in der Kardiologie
    • Gesund altern! Neues zur biomedizinischen Alternsforschung
    • Junge Ärzte im Fokus: Lebensphasenorientierung – Arbeitsbedingungen – Karrierechancen
    • Das Zweitmeinungsverfahren von morgen: Routineverfahren oder Utopie?
    • Ausgezeichnete Mitarbeiter- und Patientenorientierung in Gesundheitsunternehmen
    • Der Arzt als Patient
    • Choosing wisely – gemeinsam klug entscheiden 

    Der Fachärztetag, der wieder Teil des Deutschen Ärzteforums ist, widmet sich der Zukunft des Arztberufes sowie der Versorgungsforschung. 

    Ebenfalls wieder unter dem Dach des Ärzteforums dabei: Das Apothekerforum 2016 mit den Themen „OTC“ und Interprofessionelle Vernetzung Arzt – Apotheke. 

  • 10.12.2015 - Hauptstadtkongress 2016: Im Mittelpunkt der Diskussionen steht das Thema Innovationen

    Sechs Monate vor dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, zu dem im Juni 2016 über 8.000 Besucher zusammentreffen werden, stehen die Themen zentraler Veranstaltungen bereits fest:

    Das Leitthema des Kongresses lautet: „Innovationen“. Dabei geht es nicht nur um Aspekte medizinischen Fortschritts, wie das Potential von Digitalisierung und Big Data für Forschung und Medizin, den Einsatz von Pflegerobotern am Krankenbett oder die Frage, ob Computer den Arzt nach und nach ersetzen werden und wie Innovationen schnell zum Patienten kommen, sondern auch um die großen Hoffnungen der Medizin. Aufgerufen sind zudem kontrovers diskutierte Themen: Was dürfen Innovationen im Gesundheitswesen kosten? Wie kann der Nutzen von Innovationen gerecht und für alle Beteiligten transparent bewertet werden, um zu entscheiden, ob das Solidarsystem dafür aufkommen soll? Der Hauptstadtkongress wird sich mit dem jährlich 300 Millionen Euro schweren Innovationsfonds zur Erforschung neuer Versorgungsformen ebenso beschäftigen wie mit einer Bestandsaufnahme zu Gesundheitskarte und Telematikinfrastruktur. Und der immer wichtigeren Frage, wie Krankenhäuser sich gegen Cyber-Risiken wappnen können.

    Wie es Tradition ist, wird Bundesgesundheitsminister Gröhe die Leitveranstaltung der Gesundheitsbranche eröffnen. Ein breites Spektrum aktueller Fragen steht zur Diskussion. Gefährdet der Datenschutz die Gesundheit von Patienten? Was plant das IQTiG in Sachen Qualitätssicherung in Klinik und Praxis? Wie kann Krankenhauskeimen besser begegnet werden? Wie soll Korruption intensiver bekämpft werden? Verändern sich die Prävalenzen von Krankheiten durch Migration? Wann kommt der Durchbruch beim Thema Krebs? Wie können Fusionen im Krankenhaussektor gelingen, sind bei der Krankenhausreform jetzt die Anreize richtig gesetzt? Ist gute Pflege angesichts des Personalmangels Utopie? Ruiniert der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff die Sozialversicherungen? Wichtigste Studie, die auf dem Hauptstadtkongress wieder exklusiv vorgestellt wird, dürfte der Krankenhaus Rating Report 2016 sein, der die wirtschaftliche Situation deutscher Kliniken untersucht.

    Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Aus unserem Blog

Aktuelle Beiträge vom Hauptstadtkongress-Blog

26
Mai
Medizin 4.0 krempelt Krankenhäuser um

Ein Beitrag von Prof. Heinz Lohmann, wissenschaftlicher Leiter des Managementkongresses Krankenhaus Klinik Rehabilitation des Hauptstadtkongresses

„Menschen sind keine Autos!“ Dieser Schlachtruf begegnet ganz häufig innovativen Akteuren, die Methoden und Technologien aus anderen Branchen...

24
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Das Pflegeberufegesetz und die historische Chance

Ein Beitrag von Hedwig François-Kettner, wissenschaftliche Leiterin des Deutschen Pflegekongresses

Mit der generalisierten Pflegeausbildung wird endlich der Grundstein für die moderne Pflege in Deutschland gelegt! Wie in nahezu allen Staaten auf der Welt ist die gemeinsame Ausbildung die...