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Die Zukunft der Gesundheit in Berlin

CityCube Berlin 

NEWSFEED – aktuelle Informationen zum Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2017

Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 

20. - 22. Juni 2017

Beim Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit wird es diesmal um die Grundpfeiler unseres Gesundheitswesens gehen: „Qualität und nachhaltige Finanzierung“ lautet das Motto – es umfasst die beiden zentralen Kriterien, an denen sich Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft messen lassen müssen.

Nach fast vierzig Jahren Kostendämpfungspolitik hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden: Das Gesundheitswesen soll unter Berücksichtigung exakter Qualitätskriterien gesteuert werden.

Wie schwierig unumstrittene Qualitätsindikatoren aber zu definieren sind, zeigen die Debatten um die ersten Arbeitsergebnisse aus dem Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen. Der Hauptstadtkongress wird diese Fragen mit führenden Köpfen aus Politik, Selbstverwaltung und Gesundheitswirtschaft weiter diskutieren.

Wie immer stehen auch die anderen aktuellen Themen auf der Agenda, etwa: Wie weit ist die Selbstverwaltung bei der Nutzung von Big Data? Welche Zukunftstrends gibt es in der stratifizierten Medizin? Wie wird das Medizinstudium 2020 aussehen? Was kommt nach dem Pharmadialog? Diskutiert werden auch der Innovationsfonds, Gesundheits-Apps und Patienten-Empowerment.

Drei Monate vor der Bundestagswahl spielt die Gesundheitspolitik eine besondere Rolle: Spitzenpolitiker aller Parteien werden ihre Konzepte offenlegen, vor allem zu einer nachhaltigen Finanzierung des Gesundheitswesens. Der Wettbewerb unter den Kassen, die Zusatzbeiträge, eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung, der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich und die Renaissance der Idee einer Bürgerversicherung werden dabei dominierende Themen sein.

Programm

Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2017

Hauptstadtforum Gesundheitspolitik Krankenhaus Klinik Rehabilitation Deutscher Pflegekongress Deutsches Ärzteforum Sonderformate
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Hauptstadtforum Gesundheitspolitik

A6/7 

Eröffnung des Kongresses

Kongresseröffnung

20 Jahre Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit: Brücken statt Mauern. Gegen die Versäulung des Gesundheitswesens.

Diskussion mit den wissenschaftlichen Leitern
Moderation

Die Zukunft der Gesundheitspolitik

Vortrag

Auf die Mannschaft kommt es an.

Befragung durch

Hauptstadtkongress | Programmstand: 25.06.2017
Ergänzungen und Änderungen vorbehalten.

Referentinnen und Referenten

Alle Referentinnen und Referenten des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik, der Fachkongresse, Sonderformate sowie des Ausstellungsforums

Bereits zum 20. Mal treffen sich in der jährlichen Leitveranstaltung der Gesundheitsbranche über 600 Referentinnen und Referenten aus Gesundheitspolitik, Pflege und Medizin sowie Kliniken, Gesundheitsunternehmen und Verbänden, um in rund 180 Einzelveranstaltungen über aktuelle und künftige Entwicklungen im Gesundheitswesen zu referieren und zu diskutieren.

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  • 22.06.2017 - Hauptstadtkongress: Das Davos der Gesundheitswirtschaft ist in Berlin

    Der zwanzigste Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist am 22. Juni 2017 zu Ende gegangen. Mit 8.250 Besuchern aus allen Bereichen des deutschen Gesundheitswesens hat der Jubiläumskongress einen Besucherrekord aufgestellt.

    Drei Monate vor der Bundestagswahl wurde der Kongress, der unter dem Motto “Qualität und nachhaltige Finanzierung” stand, von intensiven Debatten über die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung geprägt, in denen gegensätzliche Ziele innerhalb der Großen Koalition deutlich wurden:

    Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Hilde Mattheis, kündigte an: „Wir wollen die Weichen stellen, für eine Bürgerversicherung.“ Maria Michalk von der CDU sprach sich für einen Fortbestand der privaten Krankenversicherung (PKV) aus: „Die CDU/CSU-Fraktion ist die einzige, die an der Dualität festhält. Wir brauchen diesen Wettbewerb.“

    Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hatte der Bürgerversicherung bereits zuvor, beim Auftakt des Kongresses, eine Absage erteilt: “Das einzig Gute an der Bürgerversicherung ist der Name”, so Gröhe. Der Minister hob hervor, dass die PKV oft sehr schnell medizinische Innovationen aufgenommen habe und damit auch die Gesetzliche Krankenversicherung “unter Druck gesetzt” habe.

    Als dringend notwendig bezeichneten es die gesundheitspolitischen Sprecherinnen aller vier Bundestagsfraktionen, dass sich die Politik in der kommenden Legislaturperiode der Verbesserung sektorübergreifender Versorgung annehme. Wenn man dies erreichen wolle, seien die Akteure des Gesundheitswesens allerdings wie „ein Bollwerk, gegen das man angehen muss”, kritisierte Hilde Mattheis (SPD).

    Einigkeit herrschte auf dem Hauptstadtkongress auch darüber, dass nach der Bundestagswahl eine Neujustierung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs geben müsse. Um den Morbi-RSA weniger anfällig für Manipulationen zu gestalten, schlug die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Maag vor, dass ambulante Diagnosen künftig nicht mehr berücksichtigt werden sollten. Die Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen, Ulrike Elsner, erhob die Forderung, dass nicht nur die Morbidität der Versicherten Kriterium für die Zuweisung von Geldern aus dem Gesundheitsfonds sein dürfen, sondern vielmehr auch die Ausgeben jeder Krankenkasse für Prävention.

    Ein Schwerpunkt des Kongresses war auch die Krankenhauspolitik. Staatssekretär Jens Spahn aus dem Bundesfinanzministerium bezeichnete die ungelösten Probleme des Krankenhaussektors als größtes Problem des deutschen Gesundheitswesens. Er wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Bundesländer nach wie vor ihren Verpflichtungen zur Finanzierung von Investitionen nicht ausreichend nachkämen.

    Der Hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner erklärte, nach der Krankenhausreform gelte es nun, „die Qualität und Patientengerechtigkeit noch weiter zu verbessern.” Grüttner kündigt an, Hessen werde daher “eigene und erweiterte Kriterien in den Krankenhausplan zur Notfallversorgung aufnehmen.“

    Der auf dem Hauptstadtkongress vorgestellte Krankenhaus Rating Report 2017 kommt zu dem Ergebnis, dass sich die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser wieder leicht verschlechtert habe. Lag die Anzahl der Krankenhäuser mit erhöhtem Insolvenzrisiko im Jahr 2014 noch bei 8,6 Prozent, stieg sie in 2015, dem Untersuchungszeitraum des aktuellen Reports, auf 9,1 Prozent. Die Krankenhausstrukturen seien, so Prof. Dr. Boris Augurzky vom RWI Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung, nach wie vor in einigen Regionen ungünstig, es gebe zu viele kleine Einrichtungen, eine zu hohe Krankenhausdichte und zu wenig Spezialisierung. Allerdings habe der von 2016 bis 2018 eingesetzte Strukturfonds bereits eine gewisse Dynamik zur Optimierung entfacht und werde gut angenommen. „Es sollte grundsätzlich darüber nachgedacht werden, den Strukturfonds über das Jahr 2018 hinaus fortzuführen“, empfiehlt Augurzky.

    Eine der herausragenden Veranstaltungen des im Rahmen des Hauptstadtkongresses stattfindenden Deutschen Ärzteforums war der Auftritt des Robotik-Pioniers Prof. Dr. Gordon Cheng. Cheng ist einer der weltweit führenden Köpfe in der Entwicklung neurosensitiver Roboter, die unter dem Schlagwort “Brain-to-Robot” für Furore sorgen. Eines seiner Projekte heißt “Walk again Project”: Querschnittsgelähmte lernen dabei zunächst, sich mithilfe eines sogenannten Exoskeletts, einer Art maschinell gesteuerten Overall, fortzubewegen. Das Exoskelett ist innen mit viel Sensorik ausgestattet, um möglichst viele trotz der Lähmung noch verbliebene Bewegungssignale abzufangen und in Bewegung umzusetzen. Das Erstaunliche: Nach ein paar Monaten Training beginnt der Querschnittsgelähmte in gewissem Maße Bewegungen  wieder wahrzunehmen und sogar zu steuern. „Verantwortlich dafür ist vermutlich die sogenannte neuronale Plastizität. Das beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, sich neu zu organisieren”, erklärte Cheng auf dem Hauptstadtkongress.

    Der Deutsche Pflegekongress, ebenfalls Teil des Hauptstadtkongresses, stand unter dem Eindruck der intensiven Gesetzgebung, mit der die Bundesregierung dem Pflegenotstand entgegentreten will. Peter Bechtel, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Pflegemanagement und zugleich Pflegedirektor am Universitäts-Herzzentrum Freiburg, warnte vor einer mangelhaften Umsetzung der von der Großen Koalition beschlossenen Personaluntergrenzen, die im kommenden Monat in ein Gesetz gegossen werden sollen: “Aus Personaluntergrenzen können schnell Personalobergrenzen werden, die dann keine Luft mehr für zusätzliches Personal lassen”, so Bechtel.

     

    Der Präsident der rheinland-pfälzischen Pflegekammer, Markus Mai, sprach sich für eine stärkere politische Interessenvertretung für die Pflegeberufe aus. Nachdem es nun bereits in drei Bundesländern Pflegekammern gebe, müsse die Pflege auch auf Bundesebene eine starke Vertretung erhalten. „Das kann nur die Bundespflegekammer sein“, so Mai.

     

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2018 findet vom 6. bis 8. Juni 2018 statt.

     

    Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

  • 14.06.2017 - Alles, was Rang und Namen hat – viel Glanz auf dem Hauptstadtkongress

    Mehr als 8.000 Entscheidungsträger aus Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft kommen zusammen, wenn am nächsten Dienstag, dem 20. Juni 2017, der Hauptstadtkongress im Berliner CityCube eröffnet wird. Bei rund 150 Einzelveranstaltungen werden über 600 Referentinnen und Referenten auftreten – darunter viele Spitzenpolitiker aus Bund und Ländern, prominente Wissenschaftler und Führungspersönlichkeiten aus allen Institutionen des Gesundheitswesens.

    Die Eröffnungsveranstaltung steht im Zeichen des zwanzigjährigen Jubiläums des Kongresses: Der Arzt, Kabarettist und Autor Dr. Eckart von Hirschhausen moderiert eine Diskussion mit den wissenschaftlichen Leitern der drei mit dem Hauptstadtkongress zusammen stattfindenden Fachkongresse: Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Leiter des Deutschen Ärzteforums, Hedwig François-Kettner, Leiterin des Deutschen Pflegekongresses, und Prof. Heinz Lohmann, Leiter des Managementkongresses Krankenhaus Klinik Rehabilitation. Dabei wird zur Sprache kommen, was sich in den vergangenen 20 Jahren geändert hat. Etwa: Ist die Pflege schon auf Augenhöhe mit Ärzten und Krankenhausmanagement? Und gibt es zukünftig mehr Patientenautonomie, bei der der Patient etwa zwischen längere Lebenszeit und besserer Lebensqualität wählen kann?

    Anschließend eröffnet Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe den Kongress mit einem Vortrag zum Thema „Auf die Mannschaft kommt es an.“ Danach befragt Andreas Mihm von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung den Minister zur Zukunft der Gesundheitspolitik.

    Einer der medizinischen Höhepunkte wird der Auftritt von Roboterpionier Prof. Dr. Gordon Cheng sein, einem der weltweit führenden Köpfe in der Erforschung kognitiver Systeme. Cheng, seit 2010 Leiter des Lehrstuhls für Kognitive Systeme an der Technischen Universität München, arbeitet intensiv an der Vernetzung von Robotik mit neuronalen Daten aus dem menschlichen Gehirn – also der Steuerung von Automaten nur durch Gedanken.

    Der Hauptstadtkongress zieht auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl hochrangiger Politiker an: Neben dem Bundesgesundheitsminister stehen mit Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks aus Hamburg und der Sozialminister Hessens, Stefan Grüttner, auch Landesminister auf den Bühnen des Kongresses. Mit dabei: Jens Spahn, Parlamentarischer Staatsekretär aus dem Bundesfinanzministerium, der Patientenbeauftragte Karl-Josef Laumann und Lutz Stroppe, beide Staatssekretäre im Bundesgesundheitsministerium.

    Mit Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90/Die Grünen), Hilde Mattheis (SPD), Maria Michalk (CDU/CSU) und Kathrin Vogler (Linke) sind die gesundheitspolitischen Sprecherinnen aller Bundestagsfraktionen mit dabei. Insgesamt treten mehr als 20 Bundestagsabgeordnete in Veranstaltungen auf.

    Die Gesetzliche Krankenversicherung ist hochrangig vertreten mit: Ulrike Elsner (vdek), Franz Knieps (BKK Dachverband), Martin Litsch (AOK), Bettina am Orde (DRV Knappschaft-Bahn-See), Andreas Storm (DAK), Thomas Ballast (Techniker Krankenkasse) und Dr. Christoph Straub (Barmer GEK). Die Ärzteschaft wird unter anderem vertreten durch: Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Dirk Heinrich, Bundesvorsitzender des NAV-Virchow-Bunds, und Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes. Die Krankenhäuser vertritt Georg Baum, Hauptgeschäftsgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

    Der chinesische Botschafter Shi Mingde wird auf dem Hauptstadtkongress über deutsch-chinesische Kooperationsprojekte sprechen. Wichtige Institutionen des Gesundheitswesens senden ihre Präsidenten und Leiter: Das Bundesversicherungsamt Frank Plate, der G-BA Prof. Josef Hecken, das IQWIG Prof. Dr. Jürgen Windeler, das IQTiG Dr. Christof Veit und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Dr. Heidrun Thaiss.

  • 13.06.2017 - Tag der Versicherungen, Fachärztetag, Apothekerforum und weitere Sonderveranstaltungen beim Hauptstadtkongress 2017

    Das Programm beim 20. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit verspricht viel Spannung und fachlichen Austausch auf höchstem Niveau! Dafür sorgen über 150 Veranstaltungen, mehr als 600 Referenten und nicht zuletzt das Fachpublikum mit rd. 8.000 Teilnehmern. Das Programm der drei Fachkongresse und des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik wird ergänzt durch besondere Veranstaltungsreihen mit ausgewählten Themenkomplexen: 

    Der traditionelle Tag der Versicherungen beleuchtet wichtige Fragen zur Gesundheits- und Sozialpolitik. Er findet in Kooperation mit dem AOK-Bundesverband, dem Verband der Ersatzkassen und der Deutschen Rentenversicherung Bund am zweiten Kongresstag, also Mittwoch, den 21. Juni, statt und stellt die Themen Zwischenbilanz zum Präventionsgesetz, Rehabilitation und Migration, Bundesteilhabe- und Flexirentengesetz sowie digitale Gesundheitsdienstleistungen in den Mittelpunkt.

    Zum dritten Mal infolge präsentiert der Hauptstadtkongress in Zusammenarbeit mit dem SpiFa den Fachärztetag. Im Zentrum des Fachärztetages 2017, der ebenfalls am 21. Juni stattfindet, stehen aktuelle Themen wie Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl, Innovationszugang im Gesundheitswesen, Qualität und Innovationen in der Labormedizin sowie neue regionale Versorgungsmodelle.

    Zum fünften Mal dabei ist das Apothekerforum, das am dritten Kongresstag stattfindet. Thematische Highlights sind eine Zwischenbilanz zum Medikationsplan, Health Literacy und Patientenwissen sowie die Zukunft der pharmazeutischen Versorgung vor dem Hintergrund europäischer Entwicklungen. Kontroverse Diskussionen sind hier vorprogrammiert.

    Zusätzlich gibt es zahlreiche Satellitensymposien und Unternehmensworkshops, die das Gesamtprogramm des Kongresses inhaltlich abrunden. Nähere Infos unter www.hauptstadtkongress.de/sonderformate.html .

    Abschluss und zugleich „innovative Roadshow“ des Hauptstadtkongresses 2017 ist der Start-up Slam, der am 22. Juni um 15:45 Uhr auf der Kongress-Piazza losgeht. Es treten fünf ausgewählte Start-ups gegeneinander an - die besten drei werden von einer Jury mit interessanten Preisen ausgezeichnet! Einzelheiten unter: www.hauptstadtkongress.de/index.php .

  • 07.06.2017 - Wer hat das beste Gesundheitswesen der Welt?

    Während Krankenkassen und Gesundheitspolitiker oft betonen, Deutschland habe das beste Gesundheitswesen der Welt, gibt es in internationalen Vergleichen immer wieder unangenehme Befunde. So belegt Deutschland beispielsweise bei der Sterblichkeit von stationär aufgenommenen Herzinfarktpatienten unter 31 OECD-Ländern nur Platz 25 - hinter Ländern wie Polen, Slowenien oder Großbritannien. Und trotz des großen ambulanten Sektors werden in Deutschland so viele Diabetes-Patienten wie kaum in einem anderen OECD-Land stationär aufgenommen – auch hier Platz 25, weit hinter Großbritannien, Portugal, Ungarn oder Slowenien und direkt hinter den USA.

     

    Doch wie bewertet man ein Gesundheitssystem insgesamt? Danach, dass es die Gesundheit aller jederzeit maximal gewährleistet? Was ist dann mit der Finanzierung? Ist vielleicht ein weniger großzügiges Gesundheitssystem besser - gerade, weil es nicht für alles aufkommt? Auf die Frage, ob sie im letzten Jahr eine Zahnarztbehandlung wegen der Kosten ausgelassen hätten, antworteten in Deutschland 8 Prozent der befragten Patienten mit "ja". In Norwegen waren es 25 und in den USA 33 Prozent. In Deutschland gaben 15 Prozent der Befragten an, eine erforderliche Behandlung aus Kostengründen nicht erhalten zu haben, in den USA waren es 37 Prozent. In Großbritannien allerdings nur 4 und in Schweden nur 6 Prozent.

     

    Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen an der Technischen Universität Berlin, schlägt vor, bei der Bewertung drei Ziele zu berücksichtigen: einen guten Zugang zur Versorgung, eine hohe Qualität und nicht zuletzt einen möglichst effizienten Umgang mit den eingesetzten Ressourcen. Busse hat untersucht, wie sich die allgemeine Sterblichkeit der Bevölkerung bis ins Alter von 74 Jahren in acht wohlhabenden Industrienationen seit dem Jahr 2000 im Verhältnis zu den Pro-Kopf-Ausgaben für Gesundheit entwickelt hat. Trotz einer annähernden Verdopplung der Ausgaben hierzulande liegt die Sterblichkeit nur in Großbritannien knapp und den USA deutlich höher als in Deutschland. Am effizientesten mit den Mitteln des Gesundheitswesens gingen demnach die Briten um: Pro 1.000 US-Dollar mehr Ausgaben senkten sie die Sterblichkeit je 100.000 Einwohner um 30, während dies in Deutschland nur 19 waren und in den USA sogar nur 8.

     

    Ob Deutschland wirklich das beste Gesundheitssystem der Welt hat, diskutieren unter dem Titel „Das deutsche Gesundheitswesen: Leistungsbewertung im internationalen Vergleich“: Prof. Dr. Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen an der TU Berlin, Dr. Bernhard Gibis, Leiter des Dezernats Ärztliche Leistungen und Versorgungsstruktur der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes, und Thomas Renner, Leiter des Referats Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik des Bundesministeriums für Gesundheit.

  • 31.05.2017 - Kammerbewegung in der Pflege: Bundespflegekammer ist das Ziel

    Arbeitsbelastung, die so weit geht, dass pflegerische Bedürfnisse der Patienten nicht mehr bedient werden können, Bezahlung, die von einer Mehrheit als deutlich zu gering empfunden wird, und geringe Anerkennung des Pflegeberufes innerhalb und außerhalb des Gesundheitswesens – die Pflegerinnen und Pfleger in Deutschland haben davon die Nase voll. Sie sagen: Bislang haben weder die einzelne Pflegekraft noch die Pflegeverbände ein echtes Mitgestaltungsrecht für die Gesundheits- und Pflegeversorgung. Fach-, Rechts- und Finanzfragen werden von Dritten, insbesondere von der Ärzteschaft, entscheidend geprägt. Es bestehe Handlungsbedarf, um die Pflege als gleichberechtigten Leistungserbringer strukturell zu stärken und „auf Augenhöhe“ zu bringen.

    Entstanden ist mittlerweile eine von Tausenden Pflegemitarbeitern unterstützte „Kammerbewegung“: Sie fordert, nach dem Vorbild der Ärztekammern, die Einrichtung von Pflegekammern. Diese sollen eine professionelle pflegerische Versorgung nach pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen sicherstellen und die Bevölkerung vor unqualifizierter Pflege schützen. Sie sollten aber auch eine Selbstverwaltung des Berufsstandes der Pflegenden ermöglichen. Bereits in drei Bundesländern gibt es Pflegekammern – in Rheinland-Pfalz, in Schleswig-Holstein und in Niedersachsen. Auch in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen könnte es bald soweit sein.

    Markus Mai, Präsident der ersten bereits arbeitsfähigen Pflegekammer Deutschlands in Rheinland-Pfalz, sagt schon die Gründung einer Bundespflegekammer voraus: „Die Bundespflegekammer ist das Ziel. Ich gehe davon aus, dass sie spätestens im Jahr 2018 da sein wird.“ Doch so unumstritten, wie das klingt, ist die Idee der Kammern gar nicht. Bayern und Hamburg haben sich dagegen entschieden. In Hamburg hätten nur 36 Prozent der befragten Pflegemitarbeiter die Errichtung einer Kammer befürwortet, so die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz.

    Ein Grund dafür: Es droht die beitragspflichtige Zwangsmitgliedschaft. Im Saarland führt das derzeit zu Unmut: Da dort alle Arbeitnehmer bereits zahlende Pflichtmitglieder einer Arbeitskammer sind, hätten Pflegemitarbeiter zwei Kammerbeiträge zu zahlen – und das, obwohl die Arbeitskammer ebenfalls ein Referat für den Bereich Pflege betreibt. Auch die Gewerkschaft Verdi will Pflegekammern nicht. Sie versteht sich als traditionelle Vertretung der Pflegekräfte. Gegen die Einrichtung der Pflegekammer in Niedersachsen ging sie sogar mit einer ePetition vor. "Pflegekammern? Lösen die Probleme nicht", so das Credo der Kampagne.

    Über das Thema „Pflegekammer in drei Bundesländern – (wann) kommt die Bundespflegekammer?“ diskutieren auf dem Hauptstadtkongress: Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, Iris Meyenburg-Altwarg, Geschäftsführerin Pflege und Leiterin der Bildungsakademie Pflege der Medizinischen Hochschule Hannover, Patricia Drube, Vorsitzende des Vorstands des Errichtungsausschusses der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein.

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 20. Hauptstadtkongress findet vom 20. bis 22. Juni 2017 im CityCube Berlin statt.

  • 30.05.2017 - Krankenhaus Rating Report 2017: Patienten schätzen Spezialkliniken – auch weiter entfernte

    Die Frage gilt als äußerst umstrittenen: Bevorzugen Patienten die medizinische Versorgung in direkter Nachbarschaft oder nehmen sie gegebenenfalls lieber die Anreise zu einem auf bestimmte Erkrankungen spezialisierten zentralen Klinikum in Kauf? Der Krankenhaus Rating Report 2017 hat herausgefunden: Krankenhäuser mit einem hohen Spezialisierungsgrad weisen eine signifikant höhere Patientenzufriedenheit auf. Damit zeigt sich, dass ein hoher Grad an Spezialisierung nicht nur bessere medizinische Ergebnisse bringt, sondern auch von den Patienten geschätzt wird.

    Außerdem hat der Krankenhaus Rating Report einen überraschenden Zusammenhang ermittelt: Kommunale Krankenhäuser in ärmeren Landkreisen sind wirtschaftlich in genauso guter Lage wie freigemeinnützige, beispielsweise konfessionelle, Krankenhäuser. In reicheren Landkreisen schneiden Kliniken in kommunaler Trägerschaft hingegen schlechter ab als freigemeinnützige. Die Autoren des Reports haben Hinweise darauf, warum das so ist.

    Ein weiterer Befund: Das Lohnniveau des medizinischen Personals variiert regional zwischen 10 Prozent unter und 5 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Das wirft die brisante Frage auf, ob regionale Lohnkostenunterschiede sich entsprechend in den Preisen der Leistungserbringung niederschlagen dürfen.

    Der Krankenhaus Rating Report 2017 wird am 21. Juni in Berlin auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit der Öffentlichkeit vorgestellt. Er wird seit dreizehn Jahren vom RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und dem Institute for Healthcare Business GmbH erstellt. Erstmals werden im neuen Report Jahresabschlüsse aus den Jahren 2007 bis 2015 aufbereitet und auf diese Weise länger laufende Zeitreihen abgebildet. Dadurch können bereits entdeckte Zusammenhänge weiter statistisch untermauert werden. Zudem untersucht eine Sonderanalyse erstmals gezielt regionale Unterschiede im Lohnniveau der Krankenhäuser.

    Unter dem Titel „Krankenhaus Rating Report 2017: Strukturfonds – beginnt jetzt die große Konsolidierung?“ stellen die Autoren Prof. Dr. Boris Augurzky, Leiter des Kompetenzbereichs Gesundheit des RWI Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung, und Dr. Sebastian Krolop, Vice President und Partner für die Region EMEA der Healthcare Transformation Services von Philips Healthcare, den Report vor. Sie diskutieren die Ergebnisse mit Astrid Lurati, Direktorin des Klinikums und Mitglied des Vorstands der Charité Universitätsmedizin Berlin, Matthias Mohrmann, Mitglied des Vorstands der AOK Rheinland/Hamburg, und Andreas Schlüter, Hauptgeschäftsführer der Knappschaft Kliniken und Geschäftsführer der Klinikum Westfalen GmbH.

  • 24.05.2017 - Der informierte Patient: Zukunftsvision oder Fata Morgana?

    Mehr als die Hälfte der Deutschen hat erhebliche Mühe, die ständig wachsende Fülle gesundheitsrelevanter Information zu verstehen und daraus Entscheidungen für die eigene Gesundheit abzuleiten, so das Ergebnis einer Studie der Universität Bielefeld vom vergangenen Jahr. Die gleiche Befragung hatte zuvor in anderen Ländern deutlich höhere Kompetenzwerte ergeben – zum Beispiel in den Niederlanden, Dänemark, Irland und in Polen.

    Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe mahnte angesichts dieser Befunde. "Das muss alle Verantwortlichen im Gesundheitswesen aufrütteln." Zwischen 9 und 15 Milliarden Euro gehen nach Schätzungen seines Hauses jährlich verloren, weil die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten nicht ausreichend funktioniert. Denn schlecht informierte Patienten folgen deutlich seltener dem Rat ihres Arztes: Eine Auswertung von mehr als 100 Studien ergab, dass sich Patienten mehr als doppelt so häufig an die Therapieempfehlungen des Arztes halten, wenn dieser die Therapie und deren Ziele verständlich kommuniziert.

    Doch das beherrschen ganz offensichtlich nicht alle Ärzte: Über 30.000 Patienten haben in den vergangenen sechs Jahren den kostenlosen Service unter washabich.de genutzt, bei dem 200 Mediziner ehrenamtlich Befunde in verständliches Deutsch übersetzen. Allerdings sind die Wartezeiten für die Übersetzung so lang, dass die Website der Medizinaktivisten auf das Partnerprojekt befunddolmetscher.de verweist, das allerdings nur vorgefertigte Erläuterungen zu medizinischen Begriffen online vorhält.

    Ärzte sehen die Kommunikation „auf Augenhöhe“ mit den Patienten oft auch kritisch: Laut einer Umfrage der Ärztezeitung im Jahr 2012 beklagten 48 Prozent der Ärzte, dass Patienten ihnen Leistungen abverlangten, die nicht erbracht werden durften.

    Das Thema „Der mündige und gut informierte Patient im deutschen Gesundheitswesen – Zukunftsvision oder Fata Morgana?“ diskutieren auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: Prof. Dr. Matthias Schneider, Direktor der Poliklinik und Funktionsbereich für Rheumatologie des Universitätsklinikums Düsseldorf, Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D. und Schirmherrin der European Patients Academy on Therapeutic Innovation, Ulla Ohlms, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Patients' Tumor Bank of Hope, Eva Maria Streppel, Bloggerin und Morbus-Crohn-Betroffene, Jutta Ulbrich, Director Patient Engagement bei AbbVie, und Markus Wartenberg, Leiter des Bereichs GIST/Sarkome von Das Lebenshaus.

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 20. Hauptstadtkongress findet vom 20. bis 22. Juni 2017 im CityCube Berlin statt.

  • 17.05.2017 - Telemedizin für Herzpatienten: Leuchtturmprojekt an der Ostseeküste

    Es ist mit 14 Millionen Euro Förderung eines der ganz großen Projekte des Innovationsfonds: In Mecklenburg-Vorpommern werden derzeit etwa 1.500 chronisch herzkranke Patienten für dauerhafte telemedizinische Überwachung rekrutiert. In den nächsten drei Jahren sollen die chronisch unter Herzinsuffizienz, Vorhofflimmern oder Hypertonie leidenden Patienten via Smartphone, einer eigens programmierten App, Fitness-Armbändern, elektronischen Blutdruckmessgeräten und digitalen Waagen überwacht werden - rund um die Uhr, von einem Care-Center der Uniklinik Rostock aus.

    Sobald diagnostische Daten Veränderungen zeigen, kann ein Kardiologe mit dem Patienten Kontakt aufnehmen und die Medikation anpassen oder Verhaltensempfehlungen aussprechen. "Wir wollen die Patienten möglichst lange vom Krankenhaus fernhalten", erläutert einer der beteiligten Mediziner. Ziel ist es dabei auch, durch weniger Herzbeschwerden und weniger Krankenhausaufenthalte Kosten zu sparen. Der Vergleich mit einer traditionell versorgten Kontrollgruppe von 1.500 Patienten soll zweifelsfrei belegen, ob die Telemedizin hält, was man sich davon verspricht.

    Das Projekt geht ein schwerwiegendes Problem an: die zum Teil schlechte fachärztliche Versorgung im ländlichen Raum. Die Bevölkerungsdichte in Mecklenburg-Vorpommern liegt nicht einmal bei zwei Prozent von jener in Berlin. Und in dem Flächenland mit einer Ausdehnung von 250 Kilometern von Ost nach West gibt es nur zwei Herzzentren. Es geht also auch um die Frage: Wie kann man die kontinuierliche Versorgung mit Spitzenmedizin sicherstellen, wenn der Patient ein oder zwei Autostunden entfernt wohnt?

    "Gerade bei der Entwicklung von Versorgungsprogrammen für den ländlichen Raum setzen wir ganz stark auf die Vernetzung aller Beteiligten über die Sektorengrenzen hinweg", sagt die an dem Projekt beteiligte AOK Nordost. Und Peter Vullinghs, Chef von Philips Deutschland, dem Unternehmen, das die Technik liefert, ergänzt, das Modell lasse "sich auf weitere Krankheitsbilder und Bundesländer übertragen".

    Das Thema "Bedingungen für innovative neue Versorgungswege und -formen" diskutieren auf dem Hauptstadtkongress: Prof. Dr. Christian Schmidt, Ärztlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Rostock, Lars F. Lindemann, Hauptgeschäftsführer des Spitzenverbandes Fachärzte Deutschlands, Oliver Schenk, Leiter der Abteilung Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Telematik des Bundesgesundheitsministeriums, Peter Vullinghs, Vorsitzender der Geschäftsführung der Philips GmbH, und Kay Wilke-Schultz, Leiter der Unternehmenseinheit Versorgungsmanagement der AOK Nordost.

  • 10.05.2017 - Capitation – Konzept für effizienten Umgang mit Ressourcen des Gesundheitswesens

    “Jeder geheilte Patient ist ein verlorener Kunde", heißt es immer wieder in Sozialen Medien und der Blogosphäre. Diese Sichtweise verbreitet sich unaufhaltsam weiter, weil sie so logisch klingt. Denn sie hat ja vielleicht einen wahren Kern: Pharmaindustrie, Ärzte und andere Leistungserbringer werden nicht dafür bezahlt, dass Patienten geheilt werden – sondern für den Absatz von Arzneipackungen oder einzelne Leistungen – und das in der Regel unabhängig davon, ob sie sinnvoll verordnet wurden und im Einzelfall auch wirken.

    In der Schweiz, den USA und Großbritannien versucht man bereits seit einiger Zeit, diesen ökonomischen Fehlanreiz zu unterbinden. Die Idee nennt sich "Capitation": Im Voraus wird Leistungserbringern für ein Jahr oder länger eine Pro-Kopf-Pauschale je Versichertem oder je Patienten bezahlt, die an eine Wartungspauschale erinnert. Der Anreiz: Je gesünder der Patient bleibt, desto mehr Gewinn verbleibt von der Pauschale. Belohnt werden also gesunde Patienten. Es gäbe beispielsweise einen starken ökonomischen Anreiz, Diabetiker möglichst gut auf Insulin einzustellen, damit es nicht zu kostenträchtigen Komplikationen und schlimmstenfalls zu Amputationen kommt.

    Schon im alten China, so wird immer wieder berichtet, sei das so gewesen: Geld erhielten die Heilkundigen fernöstlicher Medizin, die bis heute für viele Menschen als Vorbild an Weisheit und ganzheitlicher Orientierung gelten, nur für jene Patienten, die gesund geblieben waren. Wird nun auch fernöstliche Vergütung zum Maßstab?

    In der Schweiz haben Studien belegt, dass Capitation einen effizienteren Umgang mit den Ressourcen des Gesundheitswesens zur Folge hat. Es liegt in der Natur der Sache, dass es auch einen Anreiz zur verbesserten Zusammenarbeit der Akteure gibt und Integrierte Versorgung gefördert wird. Capitation könnte daher auch einen Beitrag zur Überwindung der sektoralen Spaltung des deutschen Gesundheitssystems leisten. Und auch Pharma- und Medtechindustrie könnten in Systempartnerschaften einbezogen werden.

    Das spannende Thema "Capitation: Gehört die Zukunft im Gesundheitswesen den Systempartnerschaften?" diskutieren unter der gemeinsamen Moderation von Prof. Dr. Axel Mühlbacher, Leiter des Instituts Gesundheitsökonomie und Medizinmanagement Hochschule Neubrandenburg, und Jessica Hanneken, Hauptstadtrepräsentanz der apoBank: Prof. Roger Jaeckel, Hochschule Neu-Ulm, Market Access Director D.A.CH der Baxter Deutschland GmbH, Dr. Torsten Kühn, Geschäftsführer der ContraCare GmbH, Bernd Laudahn, Geschäftsführer der Philips GmbH Market DACH, und Stefan Oelrich, Senior Vice President Head Diabetes Franchise von Sanofi.

  • 04.05.2017 - Gelähmte können wieder laufen lernen – mit hirnstromgesteuerten Robotersystemen: Roboter-Pionier Gordon Cheng auf dem HSK

    Den ersten Ball bei der Eröffnung der Fußball-WM 2014 kickte ein Querschnittsgelähmter durchs Stadion in São Paulo. Juliano Pinto steckte in einem sogenannten Exoskelett, einer Art maschinell angetrieben Overall, der ihm Gehen und sogar den symbolischen Anstoß ermöglichte. Das war außergewöhnlich genug, aber das eigentlich Spektakuläre konnte man kaum erkennen: Pinto steuerte das Exoskelett nur mit seinem Willen. Auf seinem Kopf trug er eine Haube mit EEG-Elektroden.

    „Brain to Robot“ lautet das Schlagwort für diese Technologie – und ihr weltweit führender Kopf ist Professor Gordon Cheng, Spezialist für Neuro-Engineering an der TU München. Die Vorführung im Stadion warb für sein „Walk Again Project“. Chengs Arbeiten könnten nicht nur dazu beitragen, dass Querschnittsgelähmte wieder gehen können. Sie könnten der roboterassistierten Medizin insgesamt einen Schub verleihen, denn die steht immer wieder in der Kritik – vor allem, weil der Roboter zwar extrem genau schneidet, aber mit seinen Instrumenten nicht fühlen kann.

    Cheng forscht auch auf dem Gebiet der Sensorik von Robotern. Einer seiner Roboter hat eine von Sensoren übersäte Gummihaut – die ihm das Registrieren von Berührungen erlaubt und Tastsinn verleiht. Der Roboter kann damit zum Beispiel weiche Orangen aussortieren, ohne eine einzige zu zerquetschen. Aber es geht Cheng um mehr: Ziel seiner Forschung ist es, neuronale Systeme aus dem Tierreich auf Roboter zu übertragen. Ihre Sinne liefern bei der Jagd oder auf der Flucht oft unscharfe, widersprüchliche oder zeitversetzte Informationen an das Gehirn – das trotzdem eine sinnvolle Entscheidung trifft.

    Unter dem Titel „Roboterassistierte Medizin: Verteufelt, gefürchtet, jetzt Realität – Chancen und Möglichkeiten“ diskutiert Prof. Dr. Gordon Cheng, Lehrstuhlinhaber für Kognitive Systeme der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU München, auf dem Hauptstadtkongress in Berlin mit: Prof. Dr. Christian Hendrich, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Orthopädischen Krankenhauses Schloss Werneck, und Prof. Dr. Thomas A. Schildhauer, Ärztlicher Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik und Poliklinik des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil Bochum.

  • 26.04.2017 - Finanzierung des Gesundheitswesens – könnte eine Bürgerversicherung die Rettung sein?

    Verglichen mit dem Jahr 2000 hat sich der prozentuale GKV-Beitrag eines Arbeitnehmers im Durchschnitt um fast ein Viertel erhöht - von 6,75 auf heute 8,4 Prozent des Bruttogehalts. Im Jahr 1970 hatte er noch bei 4,1 Prozent gelegen.

    Nur einige Jahre hat die Politik es geschafft, diese Finanzentwicklung unter Kontrolle zu halten. Doch seit drei Jahren bereits steigen die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung wieder stärker als die Einnahmen. Und für die nächsten Jahre sagen Fachleute auch aus den Krankenkassen kräftig steigende Zusatzbeiträge vorher.

    Hinzu kommt, dass die Bundesregierung etliche teure Reformprojekte im Gesundheitswesen begonnen hat, die Milliardenkosten verursachen und die finanzielle Lage der GKV weiter verschärfen dürften: das Krankenhausstrukturgesetz, den Umbau der ambulanten Versorgung, den weiteren Ausbau der Telematik-Infrastruktur und die Stärkung von Prävention und Hospizwesen sowie die jüngste Pflegegesetzgebung.

    Wenige Monate vor der Bundestagswahl wird die Finanzierung des Gesundheitswesens zu einem brisanten Thema. Die SPD will die paritätische Finanzierung der Krankenversicherungsbeiträge wiederherstellen, damit Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil nicht weiter auseinanderdriften. SPD, Grüne und Linke wollen vor allem auch für eine Bürgerversicherung kämpfen. Allerdings zeigen neuere Studien, dass eine Einführung der Bürgerversicherung mit gravierenden Problemen verbunden wäre. Letztlich würde die GKV so möglicherweise gar nicht entlastet, sondern müsste erhebliche zusätzliche Kosten übernehmen, so sagen einige Experten.

    Genügen diese Vorschläge, um das Gesundheitswesen nachhaltig zu finanzieren? Oder muss das Gesundheitssystem grundlegend neu organisiert werden?

    Das brisante Thema "Die Zukunft des Gesundheitswesens: Paritätische Finanzierung, Bürgerversicherung?" diskutieren auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: Dr. Stefan Etgeton, Senior Expert der Bertelsmann Stiftung, Sabine Dittmar, Mitglied im Gesundheitsausschuss und stv. gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Volker Hansen, Leiter der Abteilung Soziale Sicherung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Rudolf Henke, stv. Vorsitzender des Gesundheitsausschusses, Mitglied der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Vorsitzender des Marburger Bunds, und Dr. Volker Leienbach, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Verbandes der Privaten Krankenversicherung.

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 20. Hauptstadtkongress findet vom 20. bis 22. Juni 2017 im CityCube Berlin statt.

  • 19.04.2017 - Science Fiction in der Medizin wird real

    Selbst die erfahrenste Krankenschwester kann es nicht so gut: Ein Blutabnahmeroboter erkennt mittels Infrarot- und Ultraschallmessung die genaue Lage auch der verstecktesten Vene und führt die Nadel schonend ins Ziel.

    Immer mehr Arbeit in der Medizin wird von Robotern besser erledigt als von Menschen: Der präzise Schnitt zur Entfernung von bösartigem Gewebe oder der minimalinvasive Eingriff im Brustraum ohne Öffnung des Brustkorbs – solche Operationen sind ohne Robotik schon heute oft kaum noch Stand der Technik. Der Roboter schneidet, der Arzt sitzt mit einer 3D-Brille an einem Rechnersystem. Tausende von Medizin-Robotern werden mittlerweile jedes Jahr verkauft. Und Hunderttausende OPs damit durchgeführt, so eine Statistik der Internationalen Föderation für Robotik.

    Über kurz oder lang wird künstliche Intelligenz auch mit ärztlichem Wissen in Konkurrenz treten. So wie vor zwei Jahren in Japan: Ärzte wussten bei der Behandlung einer Leukämie-Patientin nicht mehr weiter. Erst als sie deren diagnostischen Daten von einem Supercomputer mit 20 Millionen Datensätzen abgleichen ließen, konnten der spezielle Erkrankungstyp identifiziert und die Patientin gerettet werden.

    Aber auch das klassische Krankenhaus befindet sich im Umbruch: Im extrem dünn besiedelten finnischen Lappland ist für manchen Patienten das Krankenhaus über 400 Kilometer weit weg. Patienten gehen dort in lokale Gesundheitszentren – quasi Krankenhäuser ohne Ärzte – und nutzen Teleradiologie, Video- und Telekonsultation sowie Teletraining. Ihre Daten werden dazu ins Zentralkrankenhaus Lapplands übertragen. Und das Mercy Virtual Care Center in Chesterfield im US-Staat Missouri ist ein Krankenhaus mit 300 Mitarbeitern, aber keinem einzigen Bett – ein Krankenhaus ohne Patienten. Bis hin zum Schlaganfall wird in dem 54 Millionen US-Dollar teuren Haus alles per Telemedizin behandelt.

    Der Ort, an dem Diagnostik und Behandlung stattfinden, verschiebt sich so immer mehr in den privaten Lebensbereich des Patienten. Das könnte die Gesundheitswirtschaft erst recht umkrempeln: Denn wer die Vitaldaten der Patienten sammelt, künstliche Intelligenz programmiert und Roboter entwickelt, könnte dereinst die zentrale Position im Markt einnehmen – und die klassische Medizin möglicherweise schlicht zur Zulieferindustrie machen.

    Das Thema „Science Fiction in der Medizin: Ärzte- oder patientenloses Krankenhaus?“ diskutieren auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: Dr. Friedrich von Bohlen, Geschäftsführer der dievini Hopp BioTech holding, Prof. Dr. Horst Karl Hahn, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Bildgestützte Medizin, Dr. Andreas Hartung, Chief Operating Officer der AMEOS-Gruppe, Dr. Markus Müschenich, CEO und Co-Founder von Flying Health Incubators und Vorstand des Bundesverbandes Internetmedizin, Prof. Dr. Christian Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Rostock, Dr. Andreas Tecklenburg, Vizepräsident der Medizinischen Hochschule Hannover, und Peter Vullinghs, Vorsitzender der Geschäftsführung der Philips GmbH. Es moderiert der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann.

  • 12.04.2017 - Menschenwürde – im Gesundheitswesen Mangelware?

    Die Öffentlichkeit reagierte betroffen, aber Medizin-Insider pflichteten ihr tausendfach bei, als eine OP-Schwester Anfang des Jahres einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel schrieb und darin massive Missstände im deutschen Gesundheitswesen beklagte: „Wahrung der Menschenwürde, trotz oftmals widriger Umstände, war für mich das oberste Gebot. Die letzten Jahre war das ein Ding der Unmöglichkeit. Patienten sind zu Wirtschaftsfaktoren geworden, sind Fallzahlen und Kostenfaktoren. Menschen sind sie keine mehr, und sie als solche zu behandeln unmöglich.“ 

    Der informierte Patient und der Kranke, dem ausreichend Zuwendung zuteil wird, sind in einem zunehmend ökonomisierten Gesundheitssystem immer schwerer durchgängig als Zielvorstellung durchsetzbar, beklagen Experten. Das gilt ebenso für Privatheit in voll belegten Mehrbettzimmern, angemessenen Umgang mit Schmerzen von Patienten oder würdevolles Sterben. 

    Einige Kliniken holen sich neuerdings Ethikexperten ins Haus oder entwickeln Ethikprogramme – doch eine Finanzierung durch die Krankenkassen gibt es dafür bislang nicht. 

    Unter dem Titel „Die Niere von Zimmer sechs – können wir uns Menschenwürde im Gesundheitswesen noch leisten?“ diskutieren das kontroverse Thema auf dem Hauptstadtkongress: Dr. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin, Uwe Kropp, Pflegedirektor der Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge gGmbH in Berlin, Prof. Dr. Dr. h. c. (mult.) Ursula Lehr, Bundesministerin a. D. und Stellvertretende Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, Dr. Rainer Norden, Vorsitzender der Geschäftsführung der Evangelisches Klinikum Bethel, und Prof. Dr. Ralf Stoecker, Professor für Praktische Philosophie an der Universität Bielefeld. Moderiert wird die Veranstaltung vom TV-Arzt Dr. Eckart von Hirschhausen. 

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 20. Hauptstadtkongress findet vom 20. bis 22. Juni 2017 im CityCube Berlin statt.

  • 05.04.2017 - Die Gretchenfrage: Hilft bessere Bezahlung gegen den Pflegemangel?

    Während ein Fluglotse durchschnittlich knapp 68.000 Euro im Jahr verdient und Fachkräfte in den Bereichen Kundenservice und Logistik mit mehr als 39.000 Euro entlohnt werden, bekommt ein Altenpfleger im Durchschnitt nur 24.657 Euro brutto. Aber nicht überall: Der Monatsverdienst für eine Pflegefachkraft lag im Jahr 2015 je nach Bundesland zwischen 1.879 und 2.871 Euro. Wer am falschen Ort arbeitet und jung ist, verdient also bis zu 35 Prozent weniger.

    Die Folgen kann man in Sachsen sehen: Dort werden mit etwa 1.600 Pflegekräften pro Jahr zwei Drittel über Bedarf ausgebildet, aber das reicht nicht. Denn viele Absolventen wandern in andere Bundesländer ab, wechseln nach der Ausbildung in einen anderen Beruf oder gehen nur einer Teilzeitbeschäftigung nach. Mancherorts führt Fachkräftemangel bereits zu Aufnahmestopps und Bettenstilllegungen in Pflegeeinrichtungen.

    Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung erkennt einen direkten Zusammenhang zwischen dem Fachkräftemangel aufgrund geringer Attraktivität des Berufs und mangelnder Verhandlungsstärke bei den Löhnen: "Wenn Fluglotsen knapp sind, steigen die Löhne relativ stark und über Streiks können sie höhere Gehälter fordern. Altenpfleger hingegen sind weniger gewerkschaftlich organisiert. Da wird Fachkräftemangel beklagt, aber es fehlt die Macht, bessere Löhne durchzusetzen."

    Das sieht der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, ähnlich: "Überall wo in Deutschland über Pflege entschieden wird, sitzt die Pflege nicht mit am Tisch." Über Jahrzehnte hätten die Krankenhäuser auf Kosten der Pflege gespart, während die Ärzte hohe Tariferhöhungen erkämpft hätten, so Laumann.

    Bei einer repräsentativen Umfrage unter Pflegekräften im Herbst 2016 war häufigste Antwort auf die Frage, welche Maßnahmen den Personalmangel lindern könnten: Die Bezahlung müsse erhöht werden. Sylvia Bühler von der Gewerkschaft ver.di fordert nun: "Dass viele Arbeitgeber die Empathie der Beschäftigten und ihr großes Engagement so schamlos ausnutzen können, muss aufhören!" Die halten dagegen: Eine von ver.di geforderte Steigerungen des Pflegemindestlohns auf 12,50 Euro verglich der Präsident des bpa Arbeitgeberverbands, Rainer Brüderle, mit ‚Cockpit-Niveau´.

    Unter dem Titel "Die Gretchenfrage: Gerechte Bezahlung in der Pflege" diskutieren auf dem Hauptstadtkongress im Juni in Berlin: Karl Brenke, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Dietmar Erdmeier, Gewerkschaftssekretär im Bereich Gesundheitspolitik beim Bundesvorstand von ver.di, Kai A. Kasri, Geschäftsführender Gesellschafter der Vivaldo GmbH, Rupert Niewiadomski, Geschäftsführer der Katholischen Sozialstation Freiburg im Breisgau, und Rainer Brüderle, Bundesminister a. D. und Präsident des bpa Arbeitgeberverbands.

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 20. Hauptstadtkongress findet vom 20. bis 22. Juni 2017 im CityCube Berlin statt.

  • 29.03.2017 - Gier und Fehlanreize – wird zu viel, zu wenig oder falsch operiert?

    "In Deutschland wird zu viel operiert", heißt es auf der Website einer großen Krankenkasse, Gewinnstreben sei der Grund. Und eine Veröffentlichung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung benennt unter der Überschrift "Zwischen Mammon und Ethos" dafür auch Kronzeugen: Die Mehrzahl der Chefärzte deutscher Krankenhäuser vermute, "dass es eine wirtschaftlich motivierte Überversorgung in den hiesigen Krankenhäusern gibt." 

    Im Fall therapeutischer Arthroskopien bei Gelenkverschleiß hat der Gemeinsame Bundesausschuss bereits reagiert: Seit zwei Jahren wird diese Operation nicht mehr erstattet. Das IQWiG war zuvor zu dem Ergebnis gekommen, dass sich ein Nutzen der OP nicht belegen lasse. Etliche weitere chirurgische Eingriffe stehen im Verdacht, in bestimmten Fällen dem Patienten mehr zu schaden als zu nutzen: die Entfernung der Prostata bei Prostatakrebs, Kaiserschnitte, invasive Herzkatheter, Transkatheter-Aortenklappen und das Einsetzen künstlicher Knie- und Hüftgelenke. Schon warnen Artikel in Massenmedien mit Headlines wie: "Achtung, wenn Ihr Arzt zu diesen Eingriffen rät!" 

    Kritik hier ist also wohlfeil. Aber ist sie auch immer wissenschaftlich fundiert? Begründet wird sie oft mit internationalen Vergleichszahlen. Eine Studie des wissenschaftlichen Instituts der PKV von 2015 lässt jedoch erhebliche Zweifel an der Aussagekraft solcher Länderrankings aufkommen, da diese zumeist keine Altersstandardisierung vornähmen. Tue man das, ergebe sich für Deutschland "in der Regel ein vergleichbares Niveau wie in den europäischen Nachbarländern mit gut ausgebauten Gesundheitssystemen". Und ausgerechnet bei den so in Verruf geratenen Hüft- und Knieersatzoperationen kam 2016 eine Studie des IGES-Instituts zu dem Ergebnis, dass der Anteil jener Patienten, bei denen eine angemessene Indikation dokumentiert ist, bei rund 96 Prozent liege. 

    Mediziner kritisieren statt einer Über- immer häufiger eine Fehlversorgung - wegen Fehlanreizen im Vergütungssystem. Denn beispielsweise gibt es auch richtungsweisende Operationsmethoden, die zu selten angewandt werden: Während in skandinavischen Ländern Leistenbrüche zu 60 bis 80 Prozent endoskopisch und ambulant operiert werden, geschieht das in Deutschland nur bei jedem siebenten Patienten - obwohl Komplikationen viel seltener sind. Grund ist nach Meinung von Experten, dass die OP-Methode „in Deutschland mit einer Kostenunterdeckung verbunden " sei. 

    "Wird in Deutschland zu viel oder zu wenig operiert?", das diskutieren auf dem Hauptstadtkongress: Prof. Dr. Bertram Häussler, IGES Institut, Prof. Dr. Klaus-Peter Günther, Universitätsklinikum Dresden, Prof. Dr. Erika Gromnica-lhle, Deutsche Rheuma-Liga, Prof. Dr. Dr. h. c. Norbert P. Haas, ehemals Charité Berlin, und Prof. Dr. Moritz Wente, Aesculap AG. 

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 20. Hauptstadtkongress findet vom 20. bis 22. Juni 2017 im CityCube Berlin statt.

  • 23.03.2017 - Das Programm ist online!

    Das Programm des Hauptstadtkongresses mit allen Veranstaltungen, Referenten und Themen des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik, des Managementkongresses Krankenhaus Klinik Rehabilitation und des Deutschen Pflegekongresses kann ab sofort im Internet auf der Website des Kongresses eingesehen werden, und zwar unter folgendem Link: http://www.hauptstadtkongress.de/#programmuebersicht

    Das Programm des Deutschen Ärzteforums folgt in Kürze!

     

    Motto des diesjährigen Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit ist „Qualität und nachhaltige Finanzierung“. Diskutiert werden die Finanzierung des Gesundheitswesens und dessen Steuerung unter Qualitätsindikatoren. Drei Monate vor der Bundestagswahl stehen gesundheitspolitische Themen ganz vorn auf der Agenda: der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich, eine mögliche  Renaissance der Idee einer Bürgerversicherung, die Bilanz der jüngsten Pflegegesetzgebung, die Rolle des Innovationsfonds, die Digitalisierung sowie viele Zukunftsthemen aus Gesundheitswirtschaft, Medizin und Pflege.

     

    2017 feiert der Hauptstadtkongress sein 20 jähriges Jubiläum! Im Mittelpunkt der Eröffnungsveranstaltung stehen Rückblick und Ausblick. Unter dem Titel „Brücken statt Mauern – gegen die Versäulung“ geht es um die Zukunft des Gesundheitswesens. Diskutieren werden die drei wissenschaftlichen Leiter der Fachkongresse unter der Moderation von Dr. Eckart von Hirschhausen.  

     

    Eröffnet wird der Kongress wieder von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

     

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit im CityCube Berlin ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die Leitveranstaltung der Branche. Wie jedes Jahr finden unter dem Dach des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik drei bedeutende Fachkongresse statt: der Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation, der Deutsche Pflegekongress und das Deutsche Ärzteforum. Auch 2017 gibt es außerdem eine Reihe weiterer besonderer Formate: den Tag der Versicherungen, den Fachärztetag und das Apothekerforum.

     

    Melden Sie sich am besten gleich an:

    http://www.hauptstadtkongress.de/teilnahme/

     

    Weitere Informationen zum Kongress finden Sie auf der Website:

    http://www.hauptstadtkongress.de

  • 24.02.2017 - Hauptstadtkongress: Günstiger Frühbuchertarif gilt noch bis zum 6. März!

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, der vom 20. bis 22. Juni 2017 stattfindet, steht unter dem Motto „Qualität und nachhaltige Finanzierung“. Diskutiert werden die Finanzierung des Gesundheitswesens und die Steuerung unter Qualitätsindikatoren. Drei Monate vor der Bundestagswahl stehen auch die aktuellen gesundheitspolitischen Themen ganz vorn auf der Agenda: eine mögliche Rückkehr zur paritätischen Finanzierung, der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich, die Renaissance der Idee einer Bürgerversicherung, die Bilanz der jüngsten Pflegegesetzgebung, die Rolle des Innovationsfonds, die Digitalisierung und Zukunftsthemen aus Medizin und Pflege.

     

    Eröffnet wird der drei Tage dauernde Kongress, der in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal stattfindet, wieder von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

     

    Der günstige Frühbuchertarif gilt noch bis zum 6. März 2017! Nutzen Sie die Chance, mit den wichtigsten Entscheidern aus Politik, Verbänden, Versicherungen, Wissenschaft, Medizin, Pflege und Gesundheitswirtschaft zu diskutieren.

     

    Melden Sie sich am besten gleich an:

    http://www.hauptstadtkongress.de/teilnahme/

     

    Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit im CityCube Berlin ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die Leitveranstaltung der Branche. Wie jedes Jahr finden unter dem Dach des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik drei bedeutende Fachkongresse statt: der Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation, der Deutsche Pflegekongress und das Deutsche Ärzteforum. Auch 2017 bieten wir wieder eine Reihe besonderer Formate an: den Tag der Versicherungen, den Fachärztetag und das Apothekerforum.

  • 26.01.2017 - Deutsches Ärzteforum: Die Zukunft der Medizin und des Arztberufes

    Die Bandbreite der Themen, die im Juni beim Deutschen Ärzteforum, einem von drei Fachkongressen unter dem Dach des Hauptstadtkongresses, auf der Agenda stehen, ist groß: Der medizinisch-technische Fortschritt, die immer intensivere Qualitätsdebatte, immer komplexere Fragen zur solidarischen Finanzierung und zugleich eine zunehmende Ökonomisierung und Digitalisierung der Medizin verändern den Arztberuf von Grund auf.

    Dies verdeutlichen gleich mehrere Veranstaltungen, wie etwa: „‚Faktor Zeit‘ – Verbesserung der Arbeitsbedingungen: Mehr Zeit für Patienten und Weiterbildung“, „Wie erhält die Medizin ein Gesicht in einem Krankenhauskonzern?“, „Roboter-assistierte Medizin: Verteufelt, gefürchtet, jetzt Realität – Chancen und Möglichkeiten“ oder „Zukunftsbild Heilberufler 2030 – exklusive Vorstellung einer aktuellen Studie“.

    Das Deutsche Ärzteforum greift auch eine Reihe kontroverser Themen von gesamtgesellschaftlicher Tragweite auf, wie etwa Fehlanreize in der Vergütung, einen Rückstand Deutschlands bei der Digitalisierung, ethische Fragen zur Finanzierung von medizinischer Forschung durch Pharmaunternehmen oder auch Pay-for-Performance. Die Veranstaltungen dazu sind betitelt: „Wird in Deutschland zu viel oder zu wenig operiert? Neue Zahlen, neue Fakten“, „Medizinische Versorgung im Zeitalter der Digitalisierung – Schneckenpost Deutschland?“, „Forschungskooperationen mit Unikliniken“ und „Pay for Performance: Qualitätsindizes für adäquate Bezahlung – was ist Qualität?“ 

    Beim Deutschen Ärzteforum geht es aber auch um den medizinischen Fortschritt selbst – beispielsweise mit Themen, wie „Organe für alle? Was können Plazentabanken leisten?“, „Biomedizinische Alternsforschung: Biomarker, Zukunftsprojektionen und Interventionsempfehlungen“ oder „Molecular Diagnostics: Neue Ansätze in Therapie und Diagnostik“. 

    Wie in den Jahren zuvor werden zwei besondere Formate Teil des Deutschen Ärzteforums sein: Der Fachärztetag bietet vier eigene Veranstaltungen, unter anderem zu Innovation und Qualität der Laborversorgung und zum Zugang zu Innovationen. Das Apothekerforum diskutiert die Themen: „Der Medikationsplan – eine Zwischenbilanz“, „Health Literacy: Das Wissen kommt aus dem Expertensystem – aber wie kommt es zum Patienten?“ sowie „Die Zukunft der pharmazeutischen Versorgung vor dem Hintergrund europäischer Entwicklungen“. 

    Das Deutsche Ärzteforum richtet sich an die gesamte Ärzteschaft und bietet die einmalige Möglichkeit, mit allen Partnern und Akteuren im Gesundheitswesen den fach- und disziplinübergreifenden Dialog aufzunehmen. Drei Monate vor der Bundestagswahl spielen gesundheitspolitische Themen mit prominenter Besetzung eine besondere Rolle im Hauptstadtforum Gesundheitspolitik, das auch den Teilnehmern des Deutsche Ärzteforums offen steht. 

    Weitere Informationen zum Programm:
    www.hauptstadtkongress.de/deutsches-aerzteforum/

    Das Deutsche Ärzteforum findet, wie der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, von Dienstag, den 20. Juni, bis Donnerstag, den 22. Juni, 2017, statt. Profitieren Sie jetzt noch vom ermäßigten Frühbuchertarif, melden Sie sich an unter: www.hauptstadtkongress.de/teilnahme

  • 19.01.2017 - Deutscher Pflegekongress: Aktuelle Pflegegesetzgebung unter der Lupe

    Die demografische Entwicklung macht die Pflege zu einer starken Wachstumsbranche, die zunehmend im Fokus der Gesundheitspolitik steht: Noch nie wurden so viele Gesetze zur Pflege verabschiedet wie in der zu Ende gehenden Legislaturperiode – allen voran drei Pflegestärkungsgesetze. Weitere Vorhaben befinden sich noch in der Pipeline, wie etwa das umstrittene Pflegeberufsgesetz. Die aktuelle Gesundheitspolitik und ihre Auswirkungen auf Pflegebedürftige, Pflegekräfte und Pflegeeinrichtungen sind ein wichtiger Themenbereich beim Deutschen Pflegekongress 2017, der im Juni unter dem Dach des Hauptstadtkongresses stattfindet.

    Ein weiteres herausragendes Themenfeld ist der Bereich Ausbildung, Studium, Beruf und Karriere. So sind beispielsweise folgende Veranstaltungen vorgesehen: „Karrierewege und Kompetenzgewinnung in der Praxis und in Hochschulen“, „Hochschulen: Studium als Sprosse auf der Karriereleiter?“ und „Arbeitgeberqualität: Great Place to Work!“

    Drängendstes Problem in der Pflege ist nach wie vor der Fachkräftemangel. Themen aus dem Bereich Personal haben daher große Bedeutung für den Kongress – etwa „Personalakquise: ‚Maßgeschneiderte‘ Fachkräfte dringend gesucht!“ oder „Fachkräfte in der Pflege: Finden, gewinnen, halten!“ Auch kontroverse Fragestellungen kommen zur Sprache, wie etwa „Die Gretchenfrage: Gerechte Bezahlung in der Pflege“. 

    Darüber hinaus bietet der Deutsche Pflegekongress Veranstaltungen zu einer Vielzahl von gesundheitspolitischen und fachlich relevanten Themen, wie beispielsweise „Prozessoptimierung beim Pflege-Outcome - Best Practices“, Palliativ-Versorgung, Demenz-WGs, Innovationen und Robotik in der Pflege, Qualitätsprüfungen und Pflegenoten oder der Aspekt „Managen und Führen“.

    Der Deutsche Pflegekongress richtet sich an die gesamte Pflege. Er findet im Rahmen des Hauptstadtkongresses statt und bietet daher die einmalige Möglichkeit, mit allen Partnern und Akteuren im Gesundheitswesen den fach- und disziplinübergreifenden Dialog aufzunehmen. Drei Monate vor der Bundestagswahl spielen gesundheitspolitische Themen mit prominenter Besetzung natürlich eine besondere Rolle im Hauptstadtforum, das allen Teilnehmern des Pflegekongresses auch offen steht.

    Der Deutsche Pflegekongress findet, wie der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, von Dienstag, den 20. Juni, bis Donnerstag, den 22. Juni, 2017, statt. Profitieren Sie jetzt noch vom ermäßigten Frühbuchertarif, melden Sie sich an unter: www.hauptstadtkongress.de/teilnahme

  • 08.12.2016 - Kulturwandel im Kliniksektor: Science Fiction ist zum Greifen nah

    Der Arzt sitzt in einem Computerraum, der Patient ist ihm per Video zugeschaltet, seine diagnostischen Daten sieht der Arzt auf dem Bildschirm, eine Krankenschwester betreut den Patienten vor der Videokamera. Es klingt nicht nur wie Science Fiction, sondern auch nach unzulässiger Fernbehandlung. Doch die Bundesärztekammer hat erst kürzlich darauf hingewiesen, dass Telemedizin in dieser Form prinzipiell zulässig ist.

    Werden Behandlungszentren bald auf Ärzte verzichten können? Fest steht: Immer mehr diagnostische Daten stehen zur Verfügung, deren kontinuierliche Auswertung dem Patienten oft mehr nützen kann, als ein freundliches Gespräch alleine. – Telemedizin wird daher zur Normalität werden. 

    Eines der Leitthemen auf dem im Rahmen des Hauptstadtkongresses stattfindenden Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation heißt deshalb: „Science Fiction in der Medizin: Ärzte- oder Patientenloses Krankenhaus?“ Es geht um Fragen wie: Wie weit werden Telemedizin und Robotik gehen? Werden „Fernbehandlungskliniken“ bald schon Realität sein?

    Im Fokus steht der generelle Kulturwandel im Klinikbereich. Weitere wichtige Themen, die das Management im Gesundheitswesen betreffen, sind Systempartnerschaften, Prozessoptimierung, Personalfindung sowie der Bereich Marketing. 

    Der Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation packt darüber hinaus heiße Eisen an – etwa mit folgenden Themen:

    • Friedliche Koexistenz oder feindliche Übernahme: Die Zukunft der Trägervielfalt
    • Quo vadis: Zuru?ck zum Budget oder hin zur Leistungsfinanzierung?
    • Groß, größer, am größten: Bringt die Fusion den Erfolg?

    Zu einer Vielzahl weiterer Veranstaltungen des Kongresses gehört auch die Vorstellung des Krankenhaus Rating Reports 2017. Der Report untersucht alljährlich die wirtschaftliche Situation deutscher Krankenhäuser.

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Service für Aussteller

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Sieben gute Gründe, beim Hauptstadtkongress dabei zu sein

Der in letzter Zeit immer wieder als „Davos der Medizin“ bezeichnete Hauptstadtkongress für Medizin und Gesundheit hat er sich einen festen Platz im Terminkalender aller Kompetenz- und Entscheidungsträger im Gesundheitswesen Deutschlands erobert und ist zum ihrem Treffpunkt Nr. 1 avanciert.

Über die Hälfte der ca. 2.000 Krankenhäuser und Kliniken Deutschlands sind durch den jeweiligen Vorstand, die ärztliche Leitung und/oder die Pflegeleitung vertreten – eine einmalige Ansammlung von Verantwortlichkeit und Fachkompetenz.

Der Dialog mit den Spitzenvertretern aus Gesundheitspolitik und Verbänden garantiert aktuelles Wissen aus erster Hand, insbesondere bezüglich Finanzierung, Krankenhausplanung und zu den entsprechenden Rahmenbedingungen für das Gesundheitswesen.

Die intensive Diskussion auf Augenhöhe mit den Spitzenvertretern der Kostenträger und Krankenkassen macht den Hauptstadtkongress zusätzlich wertvoll. Hier werden die brennenden Themen diskutiert und Weichen für die Zukunft gestellt.

Der Hauptstadtkongress ist das führende Forum für innovative Lösungsansätze, um weiterhin eine qualitativ hochwertige Medizin sicherzustellen und gleichzeitig Kostensenkungspotentiale durch Systempartnerschaften zu realisieren.

Der Hauptstadtkongress bietet mit zahlreichen Veranstaltungen jedes Jahr intensive Einblicke in relevante Zukunftstrends der Gesundheitswirtschaft sowie Innovationen in Medizin und Gesundheitswesen; darüber hinaus präsentieren führende Unternehmen ihre Neuheiten im Ausstellungsforum. Der Kongress gibt Entscheidern aus Politik und Wirtschaft damit wichtige Impulse für strategische Entscheidungen.

Der Hauptstadtkongress bietet im neuen, multifunktionalen Kongresszentrum CityCube erstklassige Möglichkeiten für Aussteller, die mit ihren zahlreichen Beratungs- und Informationsständen einen wichtigen Mehrwert für die Kongressbesucher bringen.

Der Hauptstadtkongress bündelt unter seinem Dach vier spannende Fachveranstaltungen: Das Hauptstadtforum Gesundheitspolitik, den Managementkongress Krankenhaus, Klinik, Rehabilitation, den Deutschen Pflegekongress und das Deutsche Ärzteforum und ermöglicht daher als einzige Veranstaltung in Deutschland den direkten und unmittelbaren Dialog und Informationsaustausch zwischen allen relevanten Kompetenz- und Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen.

Medien zum Hauptstadtkongress

Pressespiegel zum HSK 2016

Pressespiegel:    Teil 1+2 (PDF, 155 MB)     Teil 3 (PDF, 58 MB)

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Weitere Stimmen finden Sie in unserem Blogartikel: http://hauptstadtkongress-blog.de/stimmen-zum-hauptstadtkongress-2016/

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